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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
280
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Königs sey in der That das allgemeine Beste desStaats, wenn man es durch diese Mittel unterstützte,und der Eindruck, welchen der königliche Name macht,erreiche alsdann seine höchste Stärke. Ich fuhr fort,dem Herrn Prinzen zu sagen: cs käme nun nur nochdarauf an, zu wissen, ob man die Königin und diezween andern Prinzen eben so geneigt fände, als dazuerforderlich wäre, um diesen Plan durchzusctzen. Weitentfernt mit dieser Hoffnung sich schmeicheln zu dürfen,gestünde ich selbst, daß er keineswegs auf sie rechnendürfe. Er sey aber darum doch nicht davon frey zusprechen, alle nothwendigc Schritte deswegen bey derKönigin zu thun,theils weil man ihm bey einem Punctvon dieser Wichtigkeit nicht den geringsten Vorwurfzu machen haben müßte, thcils aber auch, weil dieseDame bereits gewissermaßen im Besitz des königlichenAnsehens sey, und daher die stärksten Gründe immernoch nicht zu stark seyn könnten, um in den Augen desPublikums das gewaltsame Verfahren zu rechtfertigen,zu dem man sich vielleicht gegen sie gcnöthigt sehenkönnte, und um die Gefahr eines solchen Schritts zuentfernen. Nach dieser Vorsicht müsse ihn nichts mehrabhaltcn, eine Pflicht allein auf sich zu nehmen, welchedie Prinzen, seine Oheime, nicht mit ihm hatten Hei-ken wollen. Alsdann aber müsse er auch in der That,aller jener Stützen beraubt, eine so entschiedene Unei-gennützigkeit und eine so auffallende Rechtschaffenheitin allen seinen Handlungen und Reden für sich sprechenlassen, daß jedermann sich gewöhnen müsse: ihn alsden wahren Freund des Königs, des Staats und desVolks zu betrachten. Ein Mann, der nichts als sol-che Waffen gebrauche, und dabcy auf der Stelle stehe,um es thun zu können, ziehe bald oder spät alles aufseine Seite. Die Herrn Prinzen von Conty'undSvissons würden zuerst fühlen, wenn sie die Ehre,

welche