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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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nicht eine weitläufige Unterhaltung über Staats - rmdRegierungSangelcgenheiten, was sie jenes vergessenmachte« Denn sie hakte auch nicht ein Wort von die»sen mit ihm gesprochen. Sie schränkte sich gegen ihnauf ein so steifes, frost'ges und stummes Ccremonielein, daß er das Louvre, sehr schlecht erbaut von allem,was er gesehen hatte, verließ»

Ich merkte es aus den Reden, die er bcy nur-führte, als er mir zween Tage darauf einen Besuchmachte, wiewohl er sich nicht sogleich geradezu erklär-te und keine Person nannte. Ich meinerseits wartetemit meiner Erklärung ebenfalls, bis er mir deutlicherden Grund seiner Gesinnungen entdeckt hätte, undhielt mich noch verschlossener als er» Allein in devFolge dieser Unterredung fieng er an, mit mir so deut-lich von seiner Stimmung zu sprechen, und zeigte mrvdabey so viel Achtung, Zutrauen und Verlangen, mitmir vereint die Mittel ausfindig zu machen, um demgänzlichen Umsturz der Geschäffte und der bevorstehen-den Unordnung in den Finanzen vorzubeugen; er batmich so aufrichtig um einen Rath über die Act, wieer zum allgemeinen Besten durch alle die Hindernissehindurch wirksam seyn könnte, welche ihm Eifersucht,Haß und Cabale cntgegeuthürmen würden, daß iches endlich so wohl seinem Zutrauen als seinem löblichenBeweggrund schuldig zu seyn glaubte, offenherzig mitihm über diese ganze Materie zu sprechen. Was michvollends dazu bestimmte, war folgender Umstand. Erhatte mir nämlich gestanden, unter allen denen, wel-chen er seinen Wunsch eröffnet hätte, die politische undeinheimische Staatssachen ferner noch nach eben denGrundsätzen behandelt zu sehen, welche der hochscligeKönig befolgt hatte, scy nicht Einer gewesen, der sichnicht bemüht hätte, c§ ihm auszureden. Ich befürch-

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