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seyn konnte. Diese Ungewißheit machte, daß er sei-nen Weg langsamer fortsetzte, und wünschte, ehe ersich weiter einließe, genauer von der Stimmung derGemächer, besonders derer, welche einige Macht hat-ten, unterrichtet zu werden. Da ihm nichts geschickterdazu schien, sich Gehör und Achtung zu verschaffen,als die Ehrerbietung, die man ihm von den Großenbey dieser Gelegenheit öffentlich erwiesen sehen würde,ließ er sie beynahe alle sondiren, und gab ihnen zu ver-stehen, daß er sich denen verbunden achten würde, dieihm entgegen fahren und ihn bey seinem Einzug inParis begleiten würden.
Dieser Antrag wurde mir, so wie den andern ge-macht. Ich glaubte aber, daß meine Stelle mich ver-hindere, darein zu willigen, ohne erst wenigstens dieErlaubnis der Königin dazu erhalten zu haben, dadiese die Person des Königs selbst vorstellte.' Sieschlug mir es nicht förmlich ab, gab mir aber durchdie Mine, womit sie mein Gesuch aufnahm, wohl zuverstehen, daß es ihr ein Vergnügen machen würde,wenn man sich der Erfüllung dieser Pflicht enthielte.Ich begriff auch aus dem wenigen, was sie mir sagte,daß sie mir so wie allen andern zwischen ihr und denPrinzen vom Geblüt die Wahl gab, mit denen sie sichganz zu vertragen wahrscheinlich nie hoffte. Vielleicht,daß die Kalte, welche ich in diesem Augenblick auf ih-rem Gesicht bemerkte, auch zum Theil von dem Miß-vergnügen herrührte, das sie empfand, weil ich demHerrn Prinzen Geld geschickt hatte. Denn man hattenicht ermangelt, dieß zu entdecken und ihr zu wissenzu thun; und ohne Zweifel erinnerte sie sich nicht, daßdien ein Artikel war, welcher bereits unter den Aus-gaben in Rechnung stand. Es konnte auch wohl eineFolge von dem Verdruß seyn, welchen ihr eine Sitzung
des