wenn ich nicht tust habe, mich ihm in allem gefällig zubeweisen. „Ich glaube Sie zu verstehen — sagte ichihm mit einer kleinen Regung von Zorn, deren ichnicht mächtig war (24) — was wollen Sie dennaber eigentlich mit so unbestimmten Reden sagen? Re-den Sie deutlicher mit uns, und lassen Sie uns alleshören, was Sie zu ihm gesagt haben, und was erIhnen geantwortet hat." Da er Lch genöthigt sah,zu gehorchen, machte er uns mit Kopsschütteln undeinem boshaften Lächeln folgende ausführliche Erzäh-lung : Beym Hineingehen zu Concini scyen ähm derPräsident Jeannin und sein Bruder Arnaud begegnet,welche herausgekommen wären. Sie hätten beunru-higt darüber geschienen, ihn an diesem Ort zu sehen,wiewohl sie nichts zu ihm gesagt hätten, so wenig alser zu ihnen; wobey ich überzeugt bin, daß er uns dieWahrheit verheimlichte. Ein gewisser Vincenz habeihm beym Hineinführen in das Zimmer seines Herrngesagt: ,,Sind Sie nicht von Herrn von Sülly?
„Wollte Gott, wir befolgten lieber dessen Rathschläge„als die der bcyden Männer, die so eben weggiengen,„und vieler andern noch schlimmern! Wir würden„nicht so geschwind gehen, als man uns bringen will;„dagegen würde aber auch das Ansehen der Königin„und unser Glück auf eine löblichere, sichre, e und dauer-haftere Art gegründet werden." Nachdem dann derneue Günstling zu ihm gesagt habe: „Nun, HerrArnaud, kommen Sie, mich zu besuchen?" habe erihm mir dem Kompliment und allen den Reden geant-wortet, die ich ihm aufgetragen hätte, und die er unsauch wieder hersagte»
Auch hierauf hielt Arnaud wieder inne, und sagteuns stockend: er habe nur eine so kurze und so trocke-ne Antwort erhalten, daß es ihm besser scheine, gar
nichts