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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
269
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ich ihm meine Freundschaft an und bitte ihn um dieftinige.

^Man wird vielleicht, nachdem man da's Gewichtmeines Compliments wohl erwogen hat, sagen: ichhabe meinem Zuvorkommen einen Anhang beygefügt,der mich wohl vor der Furcht sichern konnte, mich zuweit cinzulaffen. Allein ich glaube, man werde mirdennoch zugeben, daß der, an den es gerichtet war,damit zufrieden seym undich darf es wohl sagensich dadurch geschmeichelt finden konnte. Dem sey wieihm wolle; cS schien mir ganz geschickt dazu, die Wirrkung hervorzubringen, von der ich diejenige überfüh-ren wollte, welche meinen Entschluß so sehr bekämpf-ten.Gehen Sie, sagte ich zu Arnaud, nach-dem ich ihn gerufen und in Gegenwart dieser Herrninsiruirk hatte, gehen^Sie hin zu Herrn von Con-cini in meinem Namen, und reden Sie mit ihm, wieich Ihnen heute früh gesagt habe; beeilen Sie sich,und kommen Sie so bald zurück als Sie können.Ich müßte mich sehr betrügen, wenn alle diese Herrnhier, welche eine so gute Meynungjvon der Königinund ihren geheimen Rathen haben, nicht aus seinerAntwort sehen sollten, ob etwas Gutes davon' zu er-warten ist."

Alle blieben bey einander, in Erwartung der Ant-wort, welche uns Arnaud nach einer Stunde und au§eine Art brachte, die mich vollends in dem ganzer»Verdacht bestärkte, den ich bereits gegen ihn gefaßthatte. Er unterhielt uns zum Eingang nur mit Lo-beserhebungen der Person Concim 6, seiner Geschick-lichkeit, seiner Einsicht in Staatssachcn, feines Cre-dits, seiner Freunde, und huschte ganz kurz über der»Gegenstand seiner Botschaft weg, indem er nur sagte:er glaube nicht, daß ich etwas von ihm zu hoffen hätte,

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