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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
268
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er und seine Frau jederzeit gegen sie bewiesen und fürdie guten Dienste, die sie ihr erzeigt hätten. Bey dcrWahl seiner Person zu Führung der Geschäfte habesie sich ohne Zweifel versprochen, dem König, ihremSohn, und dem ganzen Staat einen so fähigen alsgetreuen Diener zu geben; zwo Eigenschaften, welcheschon allein hinreichend wären einen Mann, wer erauch wäre, aller Wohlthaten wahrhaft würdig zu ma-chen, welche die Gunst ihm zustchere. Gleich starküberzeugt so wohl von den löblichen Absichten der Kö-nigin als von seinem guten Willen, Sie in allem zu un-terstützen, böte ich ihm von Herzen alle Mittel an,welche mich eine lange Erfahrung allenfalls gelehrt ha-ben möchte. Er werde finden, daß dies Erbieten nichtzu verachten scy, wenn er erwägen wolle, daß er au-ßer dem allgemeinen Besten, das daraus entspringenwüßte, auch noch für sich selbst dies dabcy gewinnenwerde, die Gnadcnbezeugungm, mit denen er sich inder Folge überhäuft sehen würde, nicht mit der Eifer-sucht der Großen, dem össentkichen Haß, dem Nach-theil der Gesihäfftc und der Bedrückung des Volks zuerkaufen. Dafür, daß ich mich zu diesen Aus-sichten von Größe und Vortheil mit ihm verbände,verlange ich weiter nichts von ihm, als daß er sie inden Rcgierungsgrundsätzen suchen möchte, welcheden hochseligen König das Mittel hätten finden lassen,fein Reich ruhig und blühend zu machen. Einer dervorzüglichsten von diesen Grundsätzen, dessen er auchgegenwärtig vorzüglich zu bedürfen scheine, scy dieser:die Geschäfftsleute und all die ewigen Bettler nicht dar-an zu gewöhnen, zu Erhaltung ihrer Bitten ganz aufden zu rechnen, der sich am meisten abgeneigt zeigensollte, sic ihnen zuzugestehen. Unter diesen Bedingungenwürde er mich jederzeit geneigt finden, mich mit ihmzu vereinigen, und von diesem Augenblick an biete

ich