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„euch aber dessen was ich euch heute.sage, daß es zu„geringem Nutzen für euch und zu großen Verdrießlich-keit, zum Verlust und selbst zur Schande für mich aus-„fchlagcn wird; und, setzte ich hinzu, ich werde euch„sogleich eine kleine Probe davon zeigen können."
Indem ich alles wohl überlegte, was die ange-sehnsten und selbst die hochsahrendsten Höflinge für zuvor-kommende und selbst niederträchtige Schritte tharen,um die Freundschaft dessen zu erlang-m, für weichendie Königin die Ihrige ganz zu zeigen anfieng, hatteich Key mir selbst den Schluß gemacht, daß es sehrschwer halten würde, noch dasselbe Verhälcniß und ei-nigermaßen auch dasselbe gute Vernehmen, worinnich immer mit dem Hofgestanden hatte, wenigstens äus-serlich bcyzubehalten, ohne diesem neuen Günstling ei-nige Zeichen von Freundschaft zu geben. Ich hatte mir,im Fall ich bey diesen Gedanken bliebe, vorgenomnien,mich dazu des jungen Arnaud zu bedienen, der sich oh-nehin schon nur zu sehr geneigt fühlte, die ausgehen-de Sonne anzubeten. Ich hatte ihn eben diesenMorgen kommen lassen und .auf den Auftragvorbereitet, den er nächstens von mir erhalten würde:zu Herrn Concini 2z) zu gehen und chm Dienster-bietungen zu thun. Ich hatte ihm sogar schon gesagt:welche Wendung er seinem Compliment zu geben hät-te, ncmlich folgende: ich sey nickt böse deswegen ge-gen ihn gesinnt, daß das Glück sich anschicke, ihm beyder Königin dieselbe Stelle zu verschaffen, welche ichbey dem hochseliaen König gehabt hätte. Ich betrach-te diese Begebenheit als einen jener Fälle, welchedie Vorsicht zu gewöhnlich macht, als daß man sichnoch darüber wundern sollte. Die Regentin thue so-gar hicrinn nichts, als daß sie ihm Gerechtigkeit fürdie gänzliche Ergebenheit tviedcrfahrcn laffe, welche
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