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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
266
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tische Verbindungen ganz andern, an den Pabst schrei-ben, und sich mit ihm verbinden wolle, nichts ohne sei-nen Rach zu unternehmenp daß man sich mit Spa-nien vereinigen, und wenn diese Verbindung wohlbefestigt wäre, alle die welche sich ihr widersetzt hatten,vorzüglich die Hugenotten von allen Geschäften entfer-nen und vom Hofverbanncn wolle.. Wenn ich weise bin,fuhr ich fort, so mache ich es wie der Biber, entledigemich ganz sachte aller meiner Stellen, ziehe so viel GeldHeraus als ich kann, verwende einen großen Theil davonzum Ankauf eines guten Platzes in eiz^r der entfernte-sten Provinzen und spare den Ueberschliß aufNochfällc.

Wir waren noch an dieser Materie, als der Her-zog von Rohan, dn zween Bethune, mein Bruderund mein Vetter, mein Sohn und zween bis drey an-dere von meinen besten Freunden hereintraten, denenich die Eröffnung, die mir so eben gemacht wordenwar, und meinen Entschluß mittheiffe^ Sie behaup-teten r Die Nachricht müsse durchaus falsch seyn. Ichwürde einen Schritt thun, der mich auf immer mitder Schande der Undankbarkeit gegen den Staat unddie Kinder des Königs , meines Wohlthäters, befleckenwürde. Es sey noch leicht für mich, im Besitz meinerStellen und in der Ausübung meiner Verrichtungen zubleiben. Es wäre Feigheit und Niederträchtigkeit, sei-nen Feinden so auf den geringsten Stoß zu weichen.Ich gab nicht zu, daß ihre angeführten Gründe gutseyn. Sie ihrer Seits konnte ich nicht dazu bringen,die meinige cinzuraumen.Ihr wollet also, sagteich ihnen endlich, daß ich mich für den Staat fürmeine Familie und für meine Freunde aufopfernsoll. Denn ich sehe wohl, daß euer Eigennutz gros-sen Antheil an allem hat, was ihr mir sagt. Ichwill cs thun, da ihr mich dazu nöthigt; erinnert

euch