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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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hinzu fugte; und unglücklicher Weise für uns hat derHimmel, der sich die Rache hierüber vorbehielt, sie nuralsdann ausgeübt, nachdem er dem Neid und Undank zu-gelassen hatte zu triumphiren«,

Durchdrungen von einem lebhaften Verdruß überalles, was ich gehört und gesehen hatte, kam ich nachHause zurück.Wir werden, sagte ich traurig undheimlich zur Frau von Sully, deren Verschwiegenheitich kannte unter die Herrschaft Spaniens und derJesuiten fallen. Dis guten Franzosen, besonders dieProtestanten haben sich wohl vorzusthcn; denn sie wer-den nicht lange in Ruhe bleiben." Dieser Gedankehielt mich die ganze Mittagstafel über in einem tiefenNachsinnen. Ich ward beym Aufstehen von dem HerrnBischofs von Montpellier angeredet, der mich bat, ei-nen Augenblick in mein Cabinkt zu gehen. Ich ließihn hinein treten, und nach einer halben Stundedurch eine untere Türe wieder sehr geheimnißvoll her-aus ; denn er wollte unerkannt bleiben und trug des-wegen Sorge, da ihn meine Leute nur von hinten zusehen bekamen, indem er sich das Gesicht bcynahe ganzmit seinem Taschentuch bedeckt hielt»Ich habe soeben viel Neues gehört, sägte ich zu meiner Gemah-lin und drey>bis vier Personen, denen ich traute. ESist die Folge von dem, was ich ihnen kürzlich sagte. Esist ein geheimer Rath bey dem Nuntius Maldini ge»halten worden, wvbep der Kanzler Eoncini, Villcroy,der Bischofs von Veziers und ein Mensch waren, denman mir nicht nennen konnte, von dem man aber glaubt,daß er dem Herzog von Epernon angehörc. Ma«,hatte daselbst die Entwürfe und die Person des hoch*seligen Königs getadelt und sogar verlacht. Ichwur-de dabey noch weniger geschont. Es wurde ausge-macht, daß man dir Regierungsgrundsahe und poll-R 5 Lisch«