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Ankunft früh >'m Louvre niemand bey der Königin alsden Herrn Comretable, den Eanzlcr und Villeroy.Ich war der vierte. GcvreS und Lomenie sollten auchdabey scyn; Mer Villeroy hatte die Königin beredet,sie hmausgchen zu lassen, worüber Gcvreö bittre Kla-gen führte Ich vermuthete gleich aus den studirtenGeberden dieser kleinen VersaMmlung und aus den ge-wundenen Reden, welche einer dieser Herren zu führenbegann, daß noch etwas mehe dahinter seyn möchte,als was ich sah. Madame, sagte ich zu der Königin,mit meiner gewöhnlichen Freymüthigkcit, ich weißnicht, wozu sie mich herzurufen geruhet haben. Esscheint, meine Gegenwart verhindre diese Herren sichzu erklären; oder man ist hier, um einander zu über-listen. Ich sehe wohl, daß die Rede vom Herrn Her-zog von Savoyen ist. Man weiß, daß ich nie sehrgut mit ihm gestanden habe. Ich gestehe jedoch, daßgegenwärtig, da sein Interesse mit dem von Frankreichund er selbst wenigstens in dcr Hofnung mit der könig-lichen Familie verbunden ist, ich ihn liebe, wie jeder gu-te Franzose sollte. Ich finde, daß der König unum-gänglich verbunden ist, ihn zu beschützen und zu vertheytagen, daß selbst die Ehre und der gute Ruf seinerMajestät, so wie unser aller Ruhm, darauf steht,nicht zuzngcben, daß ihm an seiner Person und anseinen Staaten der mindeste Schaden zugefügt werde.
Ich sah die Königin lächeln, indem sie mich soreden hörte, und sie sagte Pillccvy ein Wort ins Ohr.Dann wendete sie sich zu mir und sagte: Herr vonSully,^eS ist wahr, wir find hier um von den.An-gelegenheiten des Herrn Herzogs von Savoyen zu re-den ; cS find aber auch noch andere eben so wichtigeund wohl noch wichtigere als diese, für welche gesorgtwerden muß. Sie sehen die Unruhen, welche in die«