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unsre Grunze verrückten. Die vorgeschkagene Ein-schiffung zu Calais, wenn dieser Gedanke befolgt wor-den wäre, hatte auch ihre Unbequemlichkeiten. Siekonnte unfern Murten nur blos Fußvolk und höchstensachttausend Mann zuführen. Endlich musste mansich von beydcn Seiten wohl verstehen. Ich machteBethune auf eine Sache gefaßt, deren er und feineCsrrespondcntcn wohl gewärtig feyn mußten, nemlichdaß in Frankreich sich mit dem Herrn altes geändertbabe, und bezeugte ihnen mein Erstaunen darüber,daß dis alliirten Fürsten , die sich seiner bedienten,ihre Wünsche, Rachschläge und Entschlüsse auf«me so wenig verständliche und so wenig dringendeArt ausdrücktcrr. Ich überließ es seiner Diskretion,Zu> beurtheilcn, welchen Gebrauch er von einen Briefzw machen hätte, worin», ich ihm klüglich manches nurzu crrathcn geben mußte. Rach gab ich ihm keinenandern, als daß er sortfahren sollte, sich so zu betra-gen, wie bisher, bis er andere Vechaltungsbefehle er-halten würde und versprach ihm für sein Bestes zu wa-chen. Diesen Brief schrieb ich am vier und zwanzig-sten May.
Einige Tage darauf ward ich zu einem andern nochgeheimern Rath über diese Sache gezogen. Herr vonIacop, der Gesandte des Herzogs von Savoyen, hak-te verrauchet: die Beschlüsse der neuen Mitglieder desStaatsraths möchten nicht günstig für seinen Herrnausfallen und hatte daher in die Königin Regentin ge-drungen, ihm aufs bäldeste und förmlichste ihre Ge-sinnungen erklären zu lassen, damit Seine Hoheit hier-über die Maasregeln Vorkehren könnten, welche SeinInteresse Ihm vorschricben. Es kam also jetzt daraufan, zu überlegen, was man diesem Gesandten für ei-ne Erklärung zu geben hätte. Ich fand bey meine'.'
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