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Da ich nichts als neue Ursachen zur Bitterkeit undVerhärtung meines Herzens in dem Schall der Trom-meln und Instrumente fand und dachte, daß eininThrä-nen gebadetes Gesicht sehr schlecht unrer dem Freuden-gcschrcy und Jubel, wovon alles ertönte, stgurirenwürde, so drängte ich mich durch die Menge und kamals einer der ersten in den Saal der Augustiner, wodas Parlament gehalten wurde.
Zween bis drey Cardinäle, welche eben so wie ichdem Gedränge hatten ausweichen wollen, hatten sichvor den andern in den Saal begeben, wo sie sich aufdie für die Geistliche bestimmte Bank an der linkenSeite des für Seine Majestät errichteten Throns obenan setzten. Die Bischöffe vonLangres, von BeauvaiSund von Nvyon kamen nachher dazu und dieseHerrn, welche sich in den Kopf gesetzt hatten, daß ih-- re Eigenschaft als Pairö ihnen das Recht gäbe, imParlament Prinzen und Cardinälen vorzugehen, hat-ten nicht Lust, sich unter jene zu setzen, die sie bereitssitzen sahen; sie giengen auf die rechte Seite und setz-,ten sich ganz zu oberst an. Ich fand sie daselbst beymeiner Ankunft, und sagte ihnen ganz sanftmüthig:Sie seyen hier nicht an ihrem Platz und ich rathe ih-nen, als Freund, auf die linke Seite zu gehen, indemsie nicht erwarten dürften, daß eine Menge von welt-lichen Pairs, welche den Augenblick herein kämen, ih-nen ruhig die rechte Hand überlasten würden. Siesiengen an, mich mit ihrer gewöhnlichen Destinctionzwischen Pairien von erster Einsetzung und geistlichenPairicn betäuben zu wollen, welche nach ihrer Mey-nung sie weit über die neuen Herzoge setzten. DerStreit dauerte von meiner Seite nicht lange. Ichsagte ihnen nur: sie würden bald jemand finden, dermit ihnen sprechen würde. Und daran fehlte es auch
nicht.