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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
234
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nac, Jaquknot, Pcrroton und einigen andern, ver-traulich unterhielt, die oft sehr genau dem Befehlriachlebten, den er ihnen gab, ihm nichts zu verheim-lichen, was sie über ihn reden hörten.

Er erzählt also zuerst, seine Feinde und Neiderbeschuldigten ihn: Er vernachläßige und verachte sogar dieß stnd seine eignen Worte die Große undVornehmste seines Reichs, und verschwende in thö«richrem, unnützem Aufwand das Geld, welches ihrerMcynung nach besser zu Gratifikationen für sie ange-wcndct gewesen wäre (7).Einige, sagt er, tadelnmich, daß ich zu sehr das Bauen und kostbare Werkeliebe; andre, die Jagd, Hunde und Vögel; andre,Karten, Würfel und andre Spiele; andre, Damen,Tafel, Assemblern, Komödien, Tanz, Ringelrcnnen,und andre Belustigungen dieser Art (z); wo manmichmit meinem Graubart noch so lustig sehe, undso eitel darauf, ein gutes Rennen gehalten, zwey bisdveymal drein gestochen (sagen die Spötter mit Lachen)und einen Ring von einer schönen Dame gewonnen zuhaben, als ich irgend in meiner Jugend hatte thunkönnen, und trotz dem eitelsten jungen Höfling." Ichwill nicht ablaugnen, daß an dem allem etwas wahrsey. Es scheint mir aber auch, daß es, da ich nichtsdavon ausschweifend thue, chcrLob als Tadel verdiente.Auf jeden Fall muß man mir in Vergnügungen, wel-che meinem Volk weder schaden noch zur Lass fallen,etwas zu gut halten, in Rücksicht auf die vielen Arbei-ten, Verdrüßlichkeiten, Strapazen und Gefahren,durch die ich mich von Jugend auf bis in mein fünf-zigstes Jahr durchkämpfcn mußte .... Ich habeSie sagen hören, setzte er hinzu, wenn jemand IhreHandlungen tadelte: die Schrift befehle nicht durchaus,daß man keine Sünden oder Fehler an sich haben solle,