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selbst sehr große Fehler hatte-. Ich habe nichts ver-heimlicht, weder seine Leidenschaft für das andre Ge-schlecht, noch seine Spielsucht, noch seine oft bis zurSchwachheit übertriebene Gelindigkeit, noch seinenHang zu Vergnügungen aller Art. Ich habe weder dieFehler bemäntelt, zu welchen er dadurch verleitet wur-de, noch den thörichten Aufwand, zu dem sie ihn brach-ten, noch den Zeitverlust, den sic ihm verursachten.Ich habe aber zugleich, um der Wahrheit ihr Rechtzu lassen, angcmerkt, daß seine Feinde alles dieß ganzübertrieben und vergrößert haben; daß wenn er auch al-lenfalls Sklave der Weiber war, diese dennoch weder aufdie Wahl seiner Minister noch auf das Schicksal seinerDiener, noch auf die Berathschlagungen in seinemConseil entscheidenden Einfluß hatten.- Eben dieß giltvon allem übrigen. Um. alles zusammen zu fassen;man darf nur sehen, was er gethan hat, um zu geste-hen, daß das Bose an ihm mit dem Guten gar nichtin Vergleichung kömmt, und daß, da Ehre und Ruhmjederzeit die Gewalt über ihn hatten, ihn dem Ver-gnügen zu entreißen, man diese eigentlich für seine gro-ße herrschende Leidenschaft zu halten habe!
Ich finde einen Brief, den er mir durch Lomcnieschreiben ließ, weil er selbst, wie er sagte, durch eineleichte Wunde am Daumen daran verhindert wurde.Der Brief ist von Chantilly vom 8. April, aber ohneIahrzahl. Man wird ihn, denke ich, nicht ungernselbst über das bisher gesagte reden hören. Was ihnauf den Gedanken brachte, sich darüber zu erklären,sind alle die Reden, welche im Publikum umher lie-fen, und die er sich gern erzählen ließ, indem er sick-täglich mit Roquelaure, Frontenac, jla Riviere, duLaurens, d'Arambure, Mörlas - Salette, La Varenne,Bvnnirres, Beringhen, Du Ion, L'Oserai, Hxmagr
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