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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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setzte noch eine andre Bedingung hinzu. Spanien soll-te ihm nämlich den Prinzen und die Prinzessin vonConde ausliesern 20 ) Heinrich wollte mich gegen einseiner Ehre so nachthciliges Gerüchtverwahrcn. Manhatte ihm auch zu verstehen gegeben: ich hätte bloSdeswegen so viele Schwierigkeiten gemacht, das Pro«viankgeschäst zu übernehmen , weil ich mir immer ge.schmeichelt hätte, ec würde von selbst und ohne meinBitten darauf verfallen, mir zu lieb die Stelle einesGeneralfeldmarschalls, als ein Krongroßamt zu errich-ten , und mich mit dieser Würde zu bekleiden. Es istdurchaus falsch, daß ich je diesen Gedanken gehabt ha-be. Die Gnadenbczeugungen und das Zutrauen die-ses großen Königes, welche ich in den letzten Tagenseines Lebens in einem noch ausgezeichnctern Grade ge-«, als je, machen mich so dreist, zu behaupten, daßer in diesem Fall mich nicht durch Verweigerung einerGnade würde haben mißvergnügt machen wollen, wel-che, so groß sie auch seyn mag, doch nicht die beträcht-lichste von denen war, die er mir sonst schon von selbstAngeboten hatte. Ich wage auch zu versichern, daßer mich für tüchtig dazu hielt. WaS für mich unge-wis blieb, ist, ob er vielleicht wärklich ohne mich esmerken zu lassen, diese gute Absicht gegen mich hegte,und ob er nicht einzig durch die verschlagene Vorstellungdavon abgebracht wurde, welche ihm meine Feinde bey-gebracht haben sollen, als ob ich entschlossen scy, dasFinanzfach ganz abzngebcn, und mich blos auf dieKriegSangelcgenheitcn einzuschränken, so bald ichmich zu dieser hohen Würde erhoben sehen würde.

Es geschähe also, wie ich vermuthe, in der Absicht,mir aufs Neue in Ansehung der Proviantfache anzulic-gen, daß Heinrich Freytags früh la Varenne zu mirschickte, und mir. sagen ließ: ich sollte zu ihm in die' Tust-