und hatte gleich den Tag nach diesem Feste, Mon»tag den >7. May zu seiner Abreise angesetzt. Ich selbstwürde mit der meinigcn nicht einmal bis aufdicsen Taggewartet haben, hätte mich nicht in dem Augenblick,da ich mich dazu anschickke, ein starker Schmerz, denich im Hals und in der Kehle fühlte, und der von mci«„er alten Wunde herrührte, genöthigt, mich den Aerz«ten anzuvcrtrauen, welche für dienlich erachteten, michdrcy Morgen nach einander auf meinem Zimmer badenzu lassen. Ich beneidete keinen von denen darum,welche diese Zeit über zu Paris hatten bleiben können,und nun emsig hcrbeyiicfcn, um die Cercmonic miranzusehen. Das so lebhafte Interesse, welches Hein«rich daran zu nehmen geschienen hatte, machte sic fürmich eben so verhaßt als für ihn selbst. — Der HerrGraf von Soissons fand, daß man dabcy in Ansehungseiner daS Ccremoniel verfehlt hatte, und nahm d'ießzum Vorwand, sich mißvergnügt vom Hof zu cntfer«neu. 19.)
Da die Cercmonic Freykags am rg. May, demunglückschwangern Tag! ausgesctzt worden war, haktedieser unglückliche Herr beschlossen, einen Thril dessel«ben bey mir zuzubringen, und mit mir zu kvnftriren.Es war das letztemal, da cr dieß vor seiner Abreisehatte rhun können. Ich weiß was er mir zu sagenhatte. Man hatte seit kurzem boßhafterwcise das Ge«rücht ausgesprengt r während er so ganz auf demSprung scheine, mit der fürchterlichsten Zurüstungwider das Haus Destreich loszubrechcn, scy er unterder Hand mit demselben einig, nicht nur nicht weiterzu gehen, sondern auch ihm zu lieb seine Bundsgenos»sen zu vcrrathcn, wogegen es ihm bewilligt hätte,Cleve und die ganze Erbschaft, weswegen er seine Zu»rüstungen gemacht habe, für sich zu behalten» ManN.DenkwKrvigk. Vl.Ban» P setz»