an Sie halten. Ueberdieß habe ich mir denVortrag, den Sie mir neulich in Ansehung mej.ner Frau und einer andern bewußten machten,und die Versprechungen, die Sie gern von mirhaben möchten, hin und her überlegt, und wer-de Ihnen darauf Mehr sagen, wenn ich Sie wie.der sehe, was in zwey Tagen geschehen wird.Adieu, mein Freund. Fontainebleau am fünf-zehnten Marz."
Nach seiner RückkMift von Fontainebleau verwen-dete Heinrich den Rest vom Marzmonat und den Aprilganz darauf, die letzte Hand an alles zu legen, waSnoch zu thun war, um den Feldzug zu eröffnen; waser bald möglichst zu thun gedachte. Es verging vonnun an beynahe kein Tag mehr, daß er nicht ins Zeug-haus kam, M'd mehrere Stunden lang eingeschloffenda blieb. Die Zeit! verging sehr geschwind unter Ge-sprächen über die Vollführung seiner großen Entwürfe,und über tausend Betrachtungen, die jetzt kurz voreiner so wichtigen Unternehmung anzustellen waren,sowohl in Ansehung der auswärtigen Angelegenheiten,als in Rücksicht auf die Ordnung, welche nothwendigin allen TheileN der innern Verfassung zu befestigenwar, damit die Abwesenheit Sr Majestät nicht irgendetwas daran verrücken möchte. Der König hattemich in dieser Absicht einen langen Aufsatz über denKrieg und die Staatsgeschäfftc machen lassen, den ereigenhändig verbesserte, nachdem wir jeden Punkt da-von geprüft hatten.
Sich an den verschiedenen Europäischen Höfenals Gesandte oder Abgeordnete aufzuhalten, währendEr an der Ausführung seines Entwurfs arbeitete, er-nannte er folgende Personen: Meinen Bruder für
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