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seinen Truppen halten. Die Antwort des Erzherzogskam erst nach dem Tod' Sr. Majestät: hier ist sie:„Monseigneur, ich bin Ihr unterthänigster Diener,„und in dieser Eigenschaft bitte ich Sie, durch mein„Land zu ziehen. Denn weder Thore noch Lebensmit-„tcl sollen ihnen darinn verweigert werden, indem ich„mich auf die Versicherung, die Ew. Majestät mir zu„geben geruhen, verkäste daß dabey weder Unordnung„noch irgend eine Feindseligkeit begangen werden soll."
Dieß ist die Lage, in welcher sich die französischenAngelegenheiten zu Ausgang des Jahrs tausend sechs-hundert und neun befanden. Heinrich hatte sich in den letz-ten Monaten desselben einzig mit seinem Projekt beschäf-tigt. Der Anfang des folgenden änderte weder seinenEntschluß noch unterbrach es seine sorgfältige Bemühun-gen. Er war so voll davon, daß es Ihm oft begegnete,daßer auf die unvorsichtigste Art davon sprach. Als ichihm am Neujahrtag gratulirte, und das gewöhnlicheGeschenk brachte, fand er die Idee, welche ich auf dengoldenen Denkmünzen ausgcführt hatte, so sehr nachseinem Geschmack, daß er zwo davon zu sich steckte, umsie einigen seiner Höflinge zu zeigen. Man sah daraufdie Erdkugel, von ihrer eignen Schwerkraft imSchwung erhalten mitten meiner von wütenden Wind-stöffen und Stürmen empörten Atmosphäre, und dielateinischen Worte in der Exergue: 8uc> ls ponäerskuleir (Sie stützt sich aufsich selbst) bestimmten vollendsdie Beziehung dieses Sinnbilds auf die Lage der An-gelegenheiten des Staats, der durch die weise RegierungHeinrichs deS Großen in Stand gesetzt worden war, überalle Bemühungen seiner Feinde zu triumphiren. Erfand beym Aufstehen von der Mittagstafel den HerrnGrafen von Soiffvns und die Kardinäle von Jeycuseund du Perron, welche in dem Vüchcrkabinct mitein-ander