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daß der Churfürsi von Sachsen sich nicht entschliestenwürde, Parlhie gegen den Kaiser zu nehmen. -Da-gegen aber machte sich der Chursürst von Bayern zuallem anheischig, gegen Versicherung daß er zum Nach-folger des Kaisers gewählt, und itzt sogleich zum Rö-mischen Köuig ernannt würde. Die Schweizer schie-nen sehr günstig gestimmt zu seyn. Niemand widerstanddem Reiz der Eroberungen, mir deren Hoffnung inansorgfältig jedermann schmeichelte. Der Papst selbst,der doch für den galt, welcher am schwersten zu ge-winnen wäre, schien nicht unempfindlich dagegen.Als ich eines Tages dem Nuntius gesagt hatte: ichwäre darauf bedacht seinen Herrn zu einem König zumachen; dankte er mir für dieß Wort als für die besteNeuigkeit, die er, wie er sagte, Sr. Heiligkeit je be-richten könnte.
Allein ein ungleich wirksameres Hülfsmittel, des-sen wir auch bereits angefangen Hattzpi uns zu bedienenwar — im Fall einer Weigerung des Hohenpriesters, sowie der andern kleinen Italienischen Staaten Florenz,Mantua, Mvntferrat, Modena, Urbino, Genua,Lucca, eine Armee gegen das Mailändische anruckenzu lasten, und sie alle zu zwingen, sich entweder mituns zu verbinden, oder wenigstens einige Summenzu der allgemeinen Kriegsrüstung beyzusteuern. les-diguieres Hatte die Aufträge erhalten, ein Corps vonzwölftauscnd Fußknechten undzweytausend Reutern aufdie Beine zu bringen, und ich hatte zu deren Unter-Haltung einen Fonds von monatlich HunderttausendThalern bcyseit getHan, wozu die Anweisungen bereitsauögefertigt und abgegangen waren. Ich zählte dar-auf, daß der Herzog von Savoyen, die Venetianer, dieeifrigsten Theilnehmer, welche auch in der That bcydiesen Stücke des Projekts am meisten inkerejsirt wa-ren,