lyo -----
machen muffen, und zwar um so beträchtlichere, da erauf jeden Fall die ganze Last allein oder doch beynaheallein zu tragen haben wird. Eben so wenig kann erumhin, dreyrausend Mann in Dauphine, eben so vielin Provence, und die gleiche Anzahl in Languedoc undGuyenne zu halten. Ich wüßte dann nichts BcfferS,als eine gewisse Anzahl von Plätzen auszuwählen, diesich gegenseitig unter einander vermöge ihrer Lage vcr-theidigen und zur Kette um die Clcvesche Staaten mitFrankreich und den Vereinigten Provinzen zusammen-zuhängcn, dienen können, und sie zu befestigen, wasabermals einen beträchtlichen Aufwand verursacht»
Alle Betrachtungen also führen uns auf das ersteMittel als das sicherste, und alle, die man darnach an-stelle, bestärken die Meynungr keine Komplimenteweiter mit Spanien zu machen, und das Haus Oest-reich als Feind von ganz Europa zu behandeln, vonallen Seiten seine Nebenbuhler und Wicdersachcr zuversammeln, mit gewaffneter Hand auf dasselbe cin-zudringen, die Clevcsche Staaten wieder zurückzufo-dern, sich selbst Recht zu verschaffen, und sich sowohldieser Staaten als aller andern für die gemeine Sachewichtiger Plätze an der Seite von Limburg, Luxem-burg, Aix rc. zu bemächtigen; sich in demselben Au-genblick auszubreiten, und die Granzen gegen die Al-pen und Pyrenäen zu decken, kurz, die Kriegsfahneaufstecken, und der ganzen Welt zu zeigen, daß er end-lich gekommen ist — der Augenblick, auf den sich derallerchristlichste König seit so vielen Jahren mit so gro-ßer Sorgfalt gerüstet hat; daß dieser Herr, geführtvon Ruhm und Ehre, bewaffnet zur Rache einer hal-ben Welt für die Nnthaten einer ungerechten und über«müthigen Macht in diese Laufbahn rintreken wird. Werwird es versagen, ihm darauf zu folgen? Unsre Ver-