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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
160
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gaben hier diese Fürsten den Staaken zum Nach-theil gereichen könnte»

Um dem König von Spanien nicht mißfällig zuwerden, hatten die Erzherzoge nicht darein willigenwollen, daß in dem Vertrag über den Waffenstillstandzugleich von einer Versicherung der indischen Hand-lung für die Holländer die Rede scyn sollte. Uner-achtet alles Drängens von diesen letztem, hatten sievon Seiten Sr katholischen Majestät bloß widerruf-lich versprochen, sie solche treiben zu laßen. Da sichnun die Republik gegen eine neue Wortbrüchigkeit derSpanier sicher zu stellen suchte, so hatte sie diesen Punktwenigstens in dem Verinittlungsvertrag der Königevon Frankreich und England zu einem ausdrücklichenArtikel gemacht. Da der Krieg zwischen Spanienund Flandern nun doch einmal zu Ende gehen sollte,so sah es Heinrich nicht ungern, daß er wenigstensdoch auf diese Art beendigt wurde.

Eine Verbindlichkeit, die ich bey dieser Gelegenheitmehr noch diesem Herrn als dem Staatsrath der ver-einigten Provinzen zu danken hatte, darf ich hier nichtganz mit Stillschweigen übergehen. Sie betrifft mei-ne Neffen Epinoy. Der König, welcher oft geruhthatte, sich von mir von dem Unrecht erzählen zu las-sen, welches diesen Kindern durch den Grafen und dieGräfin von Ugne zugefügt wurde, und der ihnen seitder Zeit, daß sic zu mir nach Frankreich gebracht wor-den waren, Beweise seiner Gnade, wovon ich schonoben gesprochen zu haben glaube, gegeben hatte, wolltenun auch etwas mehr für sie thun. Ieannin (2) er-hielt Befehl, mit dem Erzherzog von dieser Sache zureden, um ihn dahin zu bringen, daß er das Gesuchmeiner Neffen günstig anhören und dann ihnen alleGerechtigkeit widerfahren lassen möchte, die ihnen ge-bührte.