Maixenk gehaltenen Versammlung der Prediger vonVlois, Viguicr, ein Buch unter dem Titel: l.slbearre cis l^nriLbriik, haben überreichen! lassen.So ärgerlich und im höchsten Grad zügellos dieß sey,habe man in dieser Versammlung doch beschlossen esdrucken zu lassen, wenn es erst der Akademie vonSaumur Vorgelege worden seyn würde. Es sey wirk-lich jetzt unter der Presse (zo), unerachtet der aus-drücklichen Verbote Sr Majestät.
Dieser Brief (z i) ist voll von so vielen Kleinlich-keiten, und die Leidenschaft leuchtet so klar daraushervor, daß man mir cs Dank wissen wird, daß ichihn hier weglaffe. Wem schmeichelte sich z. B. derVerfasser einzubilden, daß die Rocheller ihre Stadtbefestigten, indem sie einer nahen Belagerung entge-gen sähen, und Laß eine Protestanten-Versammlungzu Marseille gehalten worden sey, um den König zueiner Zusammenbcrufung der Stande des Reichs zunöthigen? Du Pleffis war der, welchem man haupt-sächlich diese Complots Schuld gab, die alle durchausfalsch waren, außer dem Murren über die Salzsteuerin Mirabelais und Loudunois; woran jedoch nur eineäußerst geringe Anzahl der Protestanten Anthcil hatte.Waö du Pleffis betrifft, so war er der erste, der demKönig Nachricht davon gab; und ich hielt mich ver-bunden, so sehr er sich auch bisher feindlich gegenmich bewiesen hatte, ein Zeugniß für seine Unschuldabzulegen, als ich dem König, der in mich drang, zuZerstörung dieser vorgeblichen Entwürfe der Refor-mieren eine Reise nach Poitou zu machen, zeigte: diewahren Feinde Sr Majestät suchten sich verborgen zuhalten, indem sie diesen Namen Personen gäben, dieihn nicht verdienten. Du Pleffis dankte mir in einemlangen Brief, der eine förmliche Rechtfertigung gegenalle Hauptpunkte der BesÄnldigung enthält.
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