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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
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behandelt zu werden, und ich bitte den Himmel, demPrinzen einen Entschluß einzugeben, welcher verges-sen machen könnte, daß sein Fehltritt ihm mit Rechtdiese beyden Namen zugezogcn habe. Dieser Brief(28) wurde public und blieb ohne Replic, was selbstbey meinen Feinden die Beschuldigungen des Prinzenentkräftete.

Es fiel eine Streitigkeit zwischen Villeroy und deFresne wegen den Briefen vor (29), welche der Kö-nig zween Tage nach der Entfernung des Prinzen inalle Provinzen schreiben ließ, um daselbst seine Ab-sichten in Ansehung dieses Vorfalls bekannt zu machen.Villeroy machte einen Aufsatz davon, nach welchem sichalle Staats-Sekretäre richten sollten. De Fresnefand, daß die Ausdrücke desselben der Majestät dessen,dem fieeigentlich in den Mund gelegt wurden, nichtsehr angemessen seyen; und dicß war auch wahr. Daer mit Grund der Wahrheit dafür galt, eine eben sogute Feder zu führen, als sein College, so fürchtete erausgepfiffen zu werden, wenn er diesen Brief als vonseiner eigenen Hand geschrieben, an alle die abschickte,mit welchen ihn sein Amt in Verbindung setzte. Eckam zu mir und entdeckte mir seine Verlegenheit, mitDer Bitte, ihn daraus zu reißen.

Von den Angelegenheiten des ProtestantischenReligionstheils habe ich nichts zu sagen, außer daßer sich glücklich gegen die Verläumdungen behauptete,die man fortfuhr gegen ihn zu erfinden, und durchNachrichten und Reden aller Art selbst jbis vor denKönig zu bringen. Der König erhielt einen Brief,datirt vom 15. Julius, angeblich von Rvchelle ge-schrieben, von einer nachgemachten Hand, und mitder falschen Unterschrift!- Emanuel de la Faye. Manertheilte darinn die Nachricht, daß in einer zu Saint

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