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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
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Ihnen nichts kluges sagen würde; denn mein Verstandgeht nicht so schnell. Nein, unterbrachen mich Se»Majestät, just umgekehrt; ich kenne Sie besser, sagenSie mir also, was Sie davon halten. Sire, ich weißwahrhaftig nichts, sagte ich abermals; und zuverläßig,wenn Sie so sehr in mich setzen, wird nichts tauglichesheraus kommen. Haben Sie also die Gnade mich bisauf morgen zu entschuldigen. Durchaus nicht,versetzte Heinrich, ich will, Sie sollen jetzt sogleich reden;Was soll ich thun ? Nichts! antwortete ich ihm,da ich nicht weiter ausweichen konnte.

Wie! Nichts? rief er aus; dies ist kein Rath.Verzeihen sie, Sire, antwortete ich; Es ist einer, undzwar einer der besten, die Sie befolgen können. Esgiebt Krankheiten, welche eher Ruhe Sls Arzney - Mit-tel erfordern ; und diese, denkeich, ist von dieser Art.All' das Vernünfteln da kommt jetzt zur Unzeit, beharrete Heinrich mit gleicher Ungeduld; Gründe braucheich jetzt, und was Haben sie für welche?" Keinegute, sagte ich, wenn sie ihren Wünschen entgegensind; es scheint mir jedoch, daß die Sache von selbstspricht, und verlangt, daß man einige Aufklärung ab-warte, ehe man etwas unternimmt, damit Sie darnacheinen guten Entschluß fassen können. Indessen findeich, daß es zweckmäßig wäre, von der Sache so we-nig, als möglich zu reden, und zu thun, als scy sievon gar keiner Bedeutung, und beunruhige Sie aufkeinerley Art. Ich unterstützte diese Meinung mit ei-ner Bemerkung, welche mir passend schien: daß nem-lich der gute oder schlechte Empfang des Prinzen beyden Spaniern vielleicht von dem starken oder schwa-chen Eindruck abhangen werde, welche seine Entwei-chung auf den König gemacht hätte. Es sey nicht un-möglich, daß sie den Prinzen mit Verachtung empfan-gen werden, um sich den Aufwand z« ersparen, den ec

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