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Ihnen nichts kluges sagen würde; denn mein Verstandgeht nicht so schnell. — Nein, unterbrachen mich Se»Majestät, just umgekehrt; ich kenne Sie besser, sagenSie mir also, was Sie davon halten. Sire, ich weißwahrhaftig nichts, sagte ich abermals; und zuverläßig,wenn Sie so sehr in mich setzen, wird nichts tauglichesheraus kommen. Haben Sie also die Gnade mich bisauf morgen zu entschuldigen. — Durchaus nicht,versetzte Heinrich, ich will, Sie sollen jetzt sogleich reden;Was soll ich thun ? — Nichts! antwortete ich ihm,da ich nicht weiter ausweichen konnte. —
Wie! Nichts? rief er aus; dies ist kein Rath.Verzeihen sie, Sire, antwortete ich; Es ist einer, undzwar einer der besten, die Sie befolgen können. Esgiebt Krankheiten, welche eher Ruhe Sls Arzney - Mit-tel erfordern ; und diese, denkeich, ist von dieser Art.All' das Vernünfteln da kommt jetzt zur Unzeit, beharrete Heinrich mit gleicher Ungeduld; Gründe braucheich jetzt, und was Haben sie für welche?" — Keinegute, sagte ich, wenn sie ihren Wünschen entgegensind; es scheint mir jedoch, daß die Sache von selbstspricht, und verlangt, daß man einige Aufklärung ab-warte, ehe man etwas unternimmt, damit Sie darnacheinen guten Entschluß fassen können. Indessen findeich, daß es zweckmäßig wäre, von der Sache so we-nig, als möglich zu reden, und zu thun, als scy sievon gar keiner Bedeutung, und beunruhige Sie aufkeinerley Art. Ich unterstützte diese Meinung mit ei-ner Bemerkung, welche mir passend schien: daß nem-lich der gute oder schlechte Empfang des Prinzen beyden Spaniern vielleicht von dem starken oder schwa-chen Eindruck abhangen werde, welche seine Entwei-chung auf den König gemacht hätte. Es sey nicht un-möglich, daß sie den Prinzen mit Verachtung empfan-gen werden, um sich den Aufwand z« ersparen, den ec
K 2 ihnen