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Vernehmen mit einander stehen. Indessen wenn wirdurch den erster» glücklichen Erfolg haben wollen, mußdoch die andere weichen, und dieß kann uns einen gu-ten Grund geben, die Sache zu beschleunigen; alsofrischauf, Vetter.
Ich komme ins Louvre und finde den König, imZimmer der Königin mit Hangendem Haupte und dieHände aus dem Rücken zusammen gelegt umhcrge-hcn. Nebst der Königin waren noch anwesend dieHerrn von Sillcry, von Villeroy, von Gcvres, vonla Force, la Varenne und einige andere, die an denWänden herum lehnten, und zwar so weit auseinan-der, daß fie nicht einmal mit einander flüstern konnten.Nun, sagte Heinrich und ergrif mich bey der Hand,so bald er mich hereintreten sah, „unser Mann ist fort,und hat alles mit genommen; was sagen Sie dazu? Ichsage, Sire, antwortete ich, daß mich das nicht be-fremdet. Seit er im Zeughaus mit mir gesprochenhatte, habe ich mich dieser Entweichung täglich verse-hen, welche Sie wohl hätten verhindern können, wennSie mir hätten glauben wollen. Dachte ichs doch,daß ich das von Ihnen würde hören müssen, antwor-tete Er mir; aber man muß nicht von vergangenenDingen reden, denen man damit nicht abhelfen kann.Denken wir bloß auf die Zukunft, und sehen, was jetztzu thun ist! Sagen fie mir zuerst ihre Meinung da-von; denn ich habe noch keine Seele darum befragt.—>Sire, erwiederte ich, ich bin noch nicht hinlänglichvon allen Umständen der Sache unterrichtet, und ha-be noch nicht so darüber nachgedacht, wie fie es ver-dient. Ich bitte Sie, lassen Sie michs beschlafen.Morgen will ich dann wieder zu Ihnen kommen undIhnen ein brauchbares Gutachten zu geben versuchen,statt daß ich, wenn Sie jetzt in mich dringen wollten,