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lrchen Auszeichnung gegen den Prinzen zu verbinden.Ich erinnre mich sehr wohl, daß ich, statt ihm ausGefälligkeit zuzugeben, Heinrich könne einen Unschul-digen unterdrücken (Worte die mir in der That oftgenug wiederholt wurden), ihm bloß sagte: dieStrafbarsten seyen gewöhnlich diejenige, welche dieUnschuld am öfftcsten im Munde führten; dessen un-erachtct könne man nicht unterlassen, ste zu züchtigen.-Der Prinz, der nach diesem auf der Hut gegen michhatte seyn sollen, stand nicht weiter an, mir zu erklä-ren, daß er entschlossen sey Frankreich zu verlassen.Der Gedanke kam mir nicht, eine so unvorsichtigeRede für etwas anders anzuschen, als für die Wir-kung eines verwundeten Herzens und wenn ich siemit Festigkeit aufnahm, so geschah dies darum, weilich der Meynung war: bey solchen Gelegenheiten müs-se Festigkeit.den Rath begleiten, den man giebt. Ichsagte ihm: ich könne nicht glauben daß er fähig seynsollte, bis auf diesen Punkt an seinem König, seinemVaterlande, seiner Ehre und seiner Pflicht untreu zuwerden. Das Reich und selbst der Hof seyen dereinzige Aufenthalt für Prinzen vom Geblüt; sonstüberall müsse ihr Glanz sich verdunkeln; sie würden sogar für strafbar gehalten, wenn sie sich zu lang undan irgend einem andern Ort, ohne Erlaubniß von Sr.Majestät, zu verweilen bemühten» Als der Prinz dar-auf versetzt hatte, daß ein solcher Zwang weder seinemStand noch seiner Geburt anständig sey, so erwiederteich ihn eben so bestimmt darauf: die Staats - Gesetzeverbinden die Prinzen und Brüder des Königs so sehr,Und vielleicht noch strenger, als den geringsten Unter»than. Ich bewies es ihm durch Beyspiele aus derGeschichte Ludwigs XI. des verstorbenen Herrn Her-zogs von Anjou und Heinrichs selbst. Das war nunfreplich nicht der Ton, welchen der Prinz von mir
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