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hen erhalten hatte: daß dev Herr Prinz Briefe vondem König von England an den Staaten der Nieder-lande erhalten hatte. Alle diese Nachrichten , welcheman Vr. Majestät sehr geheim zu halten bat, vermach«ten Ihn doch nicht, den Prinzen eines so großen Ver-sehens fähig zu hatten. Heinrich kam zu Anfang desIunius nach Paris, von wo ec nach einigen Tagennach Fontainebleau zurückging. Der Prinz folgte ihmdahin nach. Es ist wahr, nach den Reden, die erdort öffentlich führte, hätte man glauben sollen, daßer nur dahin gehe, um Sr. Majestät zu trotzen. MeinFreund, schrieb mir Heinrich vom 12. Iunius, derPrinz ist hier und spielt den Teufel.. Sie würden sichärgern und schämen , wenn sie hörten, was er allesvon mir sagt. Endlich läuft meine Geduld zu Endeund ich werde ernstlich mit ihm reden. Um ihn zu be-strafen, befahl mir der König, feine Pension, vom Aprilzurück zu behalten, und seinen Einkäufer und alle seineGläubiger abzuweisen, welche, da sie die Freygebig-keit des Königs gegen den Prinzen aus Gelegenheitseiner Vermählung wußten , sich an mich als den Aus-theiler derselben, wendeten. Wenn man ihn nicht durchdieß Mittel im Zaum halten kann, fuhr der König fort,so wird man zu einem, andern greifen müssen; dennes ist schändlich zu hören, was er sagt. Wir werdenmiteinander davon sprechen, wenn sie bey mix scyn.werden. (27).
Der Prinz ersah nun mich, um mir seine Unzu-friedenheit zu eröffnen ; in welcher Eigenschaft? wüßteich selbst nicht recht anzugebcn. Denn wenn ich mirschmeicheln konnte, daß ihm mein Rath nicht ganz gleich-gültig sey, so mußte ich auf der andern Seite vermu-then, daß ex bey den Versicherungen von Ergebenheit,welche man einem Mann von seinem Rang selbst dann
macht.