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bald den ganzen Hof in Aufruhr gebracht. Alle mei-ne Bemühungen blieben bey der würklich ganz wüten-den Königin fruchtlos. Und was den Prinzen betraf,so blieb er nicht dabey stehen, öffentliche Beweise vonseiner Unzufriedenheit zu geben. Er ging sogleich da-mals schon mit dem unvorsichtigen Schritt um, den manihn bald darauf thun sah.
Die erste Nachricht davon erhielt Heinrich durchein Billct zu Fontainebleau, wohin er sich begeben hat-te, um seine Ostern daselbst zr^Halten. Er schickte eSmir sogleich nach Paris, wo ich^rückgeblieben war.Es enthielt folgendes. Der Prinz voX Condesey nachseiner Abreise von Fontainebleau nacm den Feyertargen, von seinem Arzte begleitet, nach Paris gekom-men, und habe bey einem spanischen Pc I sionair über-nachtet. Die ganze Nacht habe man, Wter heftigenBewegungen aufSeiten des Prinzen mir Berathschla-gungen zugebracht, ob er sich nicht jetzt sogleich nachSpanien entfernen sollte. Sein Wirth habe ihn aberdurch Vorstellungen der Folgen noch davon avgehal-ten; Am folgenden Tag habe man dem Herrn Prinzenin eben das Haus einen Beutel mit tausend Doublo-nen gebracht mit dem Versprechen, ihm in kurzem denRest von dem nachzubezahlen, was er sich wahrschein-lich schon durch Vermittlung des Arztes hatte verspre-chen lassen. Denn diesen beschuldigte man, daß er dieganze Unterhandlung leite, daß er schon daran gearbei-tet hatte, die Verbindung des Prinzen zu trennen, undihn Frauleinjvon Mayenne heirathen zu lassen; daß ermit einem andern genuesischen Arzt in Verbindung ste-he, welcher bey Don Juan gewesen und seit sechs Wo-chen zu den Grafen Spinola nach Haag gegangen scp,von wo er bis nach England gehen solle. Dies stimm-te mit einem andern Billct überein, welches Bering*
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