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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
135
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Dieser Mensch soll weder die Freude noch den Ver-druß haben, sich hier genannt zu sehen. Die Wahlwar ganz nicht nach meinem Geschmack, indem ich wohlwußte, daß sein persönlicher Haß ihn verleiten würde,Leuten Verbrechen anzudichten, an die sic nicht gedachthatten. Ich sagte dem König: wenn er ihn von seinerSeite dahin schicken wollte, so würde ich Niemand vonder Meinigen dahin schicken, weil ich nichts mit einemsolchen Gehülfen zu thun haben wollte.

N.. um diese Hofnung gebracht, beschloß, sich jedesMittels zu bedienen, um seine Empfindlichkeit gegenmich zu befriedigen, und erbot sich gegen diejenige amHofe, die er als meine Feinde kannte, zum Werkzeugihrer Entwürfe. So redete er eines Tags den Mar-quis de Coeuvres an, dem er, indem er sich Verschwie-genheit über eine Eröffnung ausbedung, welche seinEifer allein ihm machen heiße, versicherte: daß ich unterdem Vorwand einiger Geschäfte ins Parlemcnt gegan-gen sey, um aus der Registratur den Legitimationsbrieffür den Herrn von Vendome wegzunehmen, den man da-hin gebracht hatte, um ihn von dem Parlemcnt bestä-tigen zu lassen. De Coeuvres ging ohnverzüglichhin, um dies der Person zu hinterbringen, die ammeisten dabey interessirt war, und Herr von Vendo-me ging den Augenblick zum König um sich darüberzu beschweren.

Dieser fragte ihn, woher er diese Nachricht habe?Allein ohne ihm den Angeber zu nennen, verbürgteman ihm die Wahrheit der Sache, so daß der Könignicht weiter daran zweifeln konnte, Er fragte micham andern Tage, so bald ich mich ihm näherte: wasich im Parlemcnt zu thun gehabt habe? Ich antwor-tete , wie es denn auch wahr war: ich habe aus den

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