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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
134
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was man meines Erachtens thun kann, um die Hand-lung und die öffentliche Ruhe zu sichern, welche beyeinem so gemein gewordnen Mißbrauch gleich stark in-tcreffirt sind. Zu diesem Edict kam noch ein anderesgegen den Zweykampf, um das ich mir schon lange vie-le Mühe gegeben hatte. Da der Staatsrath in dieserAbsicht in der erste Galerie zu Fontainebleau ausseror-dentlich versammelt war, verlangten Se. Majestät,um diese Sache gründlicher behandeln zu können, daßman dabey von dem Ursprung, den Gewohnheiten undden verschiedenen üblichen Formen des Zweykampfs re«fericen möchte. Seine Rache gaben ihm eben keinenAnlaß, ihnen über ihre Gelehrsamkeit Complimentezu machen. Alle verstummten. Ich machte cs wiedie andern, aber so, daß der König leicht gewahr wur-de, daß ich bloß seines Befehls bedürfe, um zu reden.Er wendete sich zu mir und sagte: Zeugmcister, ihreMiene laßt mich schließen, daß sie mehr davon wissen,als sie von sich ausgcben. Ich bitte sie und befehle ihnenzugleich ausdrücklich, uns zu sagen, was sie davon wis-sen und denken. Ich zierte mich noch Wohlstands hal-ber ; da aber von neuem in mich gedrungen wurde, hiel-te ich eine Rede, die ich hier nicht beybringen will, weilman nichts darinn finden würde, als was ich obenschon über diese Materie gesagt habe.

Ich trug Sorge, das Edict gegen die Zweykam-pft sogleich in meine Befthlshaberschaft zu schicken undes daselbst sehr genau beobachten zu lassen. (25)

Wir wollen zu diesen Regierungsangclcgenhci-ten noch die Erzählung von einigen Hofintriken hinzu-setzen. Als der König auf die oben gedachte Nachrich«ten von den Factionen in einigen Provinzen Jemanddahin schicken wollte, so schlug er mieden N. vor.