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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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zu versteigern. Nur war meine Meinung, daß dieserAbzug erst zum i oten Jenner 161c> oder wenigstens zumersten Oktober des jetzt laufenden Jahrs eintreten sollte,damit Se. Maj. nicht auf einmal viermalhundcrttau-send Franken dadurch verloren» Ich ließ Ferrand, er-stem Huijster der Rechnungs-Cammer von Paris, denProceß machen. Man nahm ihm alle seine Stellen undCommissionen, die er bcy dieser Kammer hatte, Se.Maj. selbst begnadigte damit, noch vor dem Richter-spruch, den laFond, von dem schon in diesen Denkwür-digkeiten die Rede war. Er war bereits Intendant,und der König dachte seine Treue auch noch dadurch be-lohnen zu müssen, daß er ihm alle seine Meublen inder Conciergerie schenkte. Der Herr Graf von Sois«sons und die anderen Officiers von der Leibwache deSKönigs reichten ebenfalls gegen den Schatzmeister Pa-jot eine Bittschrift ein, die an mich verwiesen wurde.Pujet, ein anderer Cassier Key der Schatzkammer, hat-te im vorigen Jahr auf Befehl und unter GarantieSr. Majestät eine günstige Erklärung für Placin, seinenehemaligen Commis, ausgestellt, welche bey mir nie-dergelegt worden war. Der König schrieb mir jetzt:ich solle diese Versicherung Pujet erfüllen , wie Er sichdazu verbindlich gemacht hätte, auf den Fall, daßer derselben benöthigt wäre, wenn der Proceß dieserbeyden nicht beygelegt werden könnte.

Der König ließ, nachdem er mein Gutachten dar-über erfordert hatte, demMorticr-Choisy ein Decretauö-fertigen, vermöge dessen er von seinem Pachtrest gegenfunfzigtausend LivreS freygesprochen wurde, die zur Hälf-te baar, das andere in sechs Monaten zu bezahlen waren.Er ließ Zamet die Quittungen von fünftausend Thalernam Werch über die beyden Reststellcn in der Norman-die zustellen, nebst den nöthigen Ausfertigungen, um