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immer mehrerer Berichtigung seines Herzens und sei-ner Sitten zu benutzen sucht.
„Der zwepte — fuhr Heinrich fort (indem Er„von dem Kanzler von Sillcry sprach) ist geduldiger„und gefälliger Gemüthsart, gar wundersam geschmei-dig, gewandt und anschlägig in seinem ganzen Beneh.„men. Er hat einen sehr guten Kopf und ist ziemlich„in Wissenschaften und Geschafften- aller Art von sei-„ncm Fach geübt, selbst in den Andern nicht Fremd-„ling. Er spricht ziemlich gut, deducirt und versinn-licht eine Sache sehr deutlich; ist nicht der Mann„zu schwarzen Bosheiten; ist jedoch nicht frey von ei-„ner großen Liebe zu Gütern und Ehrenstellen, und„bereit sich zu allem zu bequemen, um sie zu erlangen.,,Er ist nie ohne Neuigkeiten und Zuträger; nicht da-„zu gestimmt, seine Person oder seine Güter leicht„für einen andern zu wagen. Da seine Tugenden„und Fehler sich so unter einander aufheben, so wird„es mir leicht, von den ersten nützlichen Gebrauch zu„machen, und mich gegen die Nachtheile der andern„zu verwahren." 22)
„Was den Dritten betrifft — fuhr der König fort„( indem Er auf Villeroy kam) so hat er eine starke„Uebung in Geschafften, und eine vollständige Kennt-„niß von denen zu seiner Zeit vvrgefallenen. Er wur-„de darinn schon von seiner frühsten Jugend an ge-braucht , mehr als die beyden andern. Er hält ge-„naue Ordnung in der Verwaltungseiner Stelle, und„in Vcrtheilung der Ausfertigungen,die durch seine Hän-„de gehen. Er har eine großmüchige Denkungsart,„ist rein von Geitz, und zeigt sein Talent zum Staats-„mann durch seine Verschwiegenheit und seine große„Behutsamkeit, wenn er öffentlich redet. 2z) Indessen„kann er nicht vertragen, daß man fernen Mepnun-
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