Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
82
Einzelbild herunterladen
 

82

denselben im folgenden Jahr vollständig zu liefern.-Die Hauptsumme des dritten war hundert und siebenMillionen, viermalhundert fünf und vierzigtausenddreihundert drey und fünfzig Pfund, sechzehn Sols,und eilfDeniers; und vom vierten zwey und fünfzigMillionen, hundert und vier und vicrzigtauscnd sieben-hundert neun und siebenzig Pfund, zwölf Sols , sechsDeniers. Heinrich begnügte sich für den ersten Augen-blick, nach den Titeln davon zu sehen; und gab sie dannla Varenne mit dem Befehl, sie Ihm wieder zuzu-stellen, sobald Er mit Beringhen im Vücherkabinet seynwürde. Ich gab Ihm auch noch ein Verzeichniß vonallen Rechnungen, aus denen die Gemralfinanzrcch--nung besteht, oder die in derselben angezeigt sind. (2).

Da Heinrich zween Tage darauf nach Chantillyabging, mochte Er wohl auf diese lange Liste von Rech-nungen nicht sehr geachtet haben, welche nach einigerZeit einen kleinen Streik veranlaßte, da das Gesprächbey einer Unterredung zwischen Ihm, dem Kanzler,Villeroy und mir, darauf fiel. Ich sagte, ausser denRechnungen, welche ich meinen Sekretären zur Aus-fertigung anvertrauen könne, indem ich ihnen nur denInhalt davon angäbe, wären wohl noch über hundert,welche ich beym Anfang jeden Jahrs eigenhändig schrei-ben mäße. Der König schien darüber verwundert,Villeroy ebenfalls:Ich weiß wohl, Herr Feldzeug«Meister sagte Sillery mit seiner gütigen Minedaß es viele sind; aber Hunderts... ich dächte nicht,denn ich verstehe doch auch etwas davon." Dashaben Sie gut gemacht, Herr Kanzler antwor-tete ich daß Sie sagten, etwas, Sie hätten aberwohl besser gethan, gar nicht von Dingen zu reden,die Sie doch nur durch mich wissen können. " Umzu sehen, wer von uns bepden Rechthatte, dürfteman

nur