Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
77
Einzelbild herunterladen
 

77

dichd>k, »l!

lM,

MW

5«r

«H,MM

«Hck

ist?z 8*A^

H»

um so wichtiger, da man herausbrachte, daß diesePartey, die anfangs unbedeutend schien, über fünfmalhunderttausend Personen stark war. Zweyerlcy hattezu einem so beträchtlichen Anwachs beygetragen: erst-lich die Hülfe, die ste stch durch Zeit und Geschicklich-keit bey den Türken, erbitterten Feinden Spaniens, zuverschaffen gewußt hatten, zweytens der Antheil, deneine Menge gcbohrner Spanier an der Sache nahmen»

Das Conseil von Madrit hatte auf die erste Nach-richt von dieser Aufwieglung überlegt, ob es nicht daSBeste seyn möchte, wenn man das Land vollends vondiesem Rest von Mauren säuberte und sie über dasMeer schickte. Da es aber diesen Schluß dem Adelin Valencia mitgctheilt hatte; so wurde er daselbstso ungünstig ausgenommen, daß man einen Aufruhrin verschiedenen Prpvmzcn darüber entstehen sah, nwder Adel, der sich umsonst von diesen Mauren dienenließ, sie nicht vertreiben lasten konnte, ohne mit ihnenden vierten Theil seiner Einkünfte zu verlieren. Manzog das Schwerdt gegen die, welche diese neue Erklä-rung des spanischen Staatsraths anzukündigen dahinkamen. Der Vicckönig dachte diese erste Bewegungzu stillen, in dem er das Haupt der Justiz, welches beyder Kanzlcy der Regent heißt^ dahin schickte. Dieseraber war ein furchtsamer Greis, der, als er sich plötz-lich von Waffen und Rasenden umringt sah, ohne Zwei-fel aus plötzlichem Schrecken, mitten unter ihnen wdkniederstürzte.

« Das spanische Conseil konnte unter solchen Um stän-

dm nicht langer durch Verstellung handeln. Aber seine' ß, Schwäche verrierh sich durch die wichätigkeit, worinn^ man es geraume Zeit erblickte. Die Mauren, welche^ sich nicht versehen hatten, so lange geschont zu werden,, erho«