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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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erhoben daher nur um so dreister das Haupt. Sie er-neuten ihr Anhalten bey Heinrich, der sie nun nichtmehr wie sonst, als Er noch König von Navarra war,mit der Abfertigung abspcisen konnte, daß Seine Par-tei zu schwach und sehr gehindert sey, viel für sie un-ternehmen zu können. Entschlossen alles zu thun, umnur das spanische Joch abzuschütteln, baten sie Ihn,sie unter Seine Unterthancn aufzunehmen, unter wel-chen Bedingungen Er wollte. Allein dieselbe Rücksich-ten, welche Ihn abhielten, öffentlich auf die Seite dervereinigten Provinzen bey einem viel stärker« Interessezu treten, verboten Ihm auch, sich zum Befreyer ei-nes Volks aufzuwerfen, das Spanien noch viel genauerunterworfen war, und welches man noch dazu an sehrentfernten Orten aufsuchen mußte, wozu eine Schiffs»rüstung erforderlich gewesen wäre. Denn der Mittel-punkt der Empörung war Valencia, Murcia und Gra-nada. Dazu kamen noch verschiedne andre von der Ge«müthsart dieser Leute hergenommene Gründe, wennman auch nicht auf Zwischenfälle rechnen wollte, diebey solchen Unternehmungen gewöhnlich sind, die aberdie Entfernung immer verbirgt, oder zum Theil ver-steckt. Gründe genug, weßwegen man den König si-cher nicht tadeln kann, daß Er den Wünschen der Mau-rischen Nation nicht besser entsprach.

Man mag denken, ob in dieser Zeit das spanischeConseil, dem von diesem allem, was vorgeschlagenwurde, nichts verborgen blieb, sehr ruhig gewesenseyn mag! Fünf Jahre waren es, seit es ein Uebel,von dem cs völlige Kenntniß hatte, rief emwurzeln ließ.Dies wäre unter jeden andern Umständen viel zu vielgewesen. Endlich hielt eS für dienlich, eine Anstren-gung zu wagen, und der Entwurf, alles was von Mau-ren noch in Spanien war, einschiffen zu lassen, ward