schlossen, nicht nachzugeben, schrieb mir: ich solltemit dem Kanzler darüber konferiren, und mit demSpanischen Gesandten durch einen von dem Conseildavon reden lassen; — mehr um sich wegen der Folgenzu rechtfertigen, welche dieser Zwist haben konnte, alsweil Er darauf gerechnet hatte, ihn auf diesem Wegebeyzulegen. Ec schrieb ebenfalls in demselben Geistan la Force, welcher in seinem Namen an dieserGranze war; er solle Seine Rechte durch die schnell-sten und wirksamsten Mittel zu wahren suchen. Undda dieser sich keiner großen Hülfe zu den Bewohnerndes Landes versehen konnte, erhielt ich Befehl, ihmalle Vorschüsse zu erstatten, die er schon gemacht hat-te, und ihm einen erforderlichen Fond auszuwerfen,damit er nicht Schaden dabey hätte.
Diese Vorkehrungen nun waren alle ziemlich ver-geblich. Auf die erste Beschwerde, welche la Force beydem Vicekönig von Arragonien anbringen ließ, ver-sprach dieser Genehmhaltung alles dessen, wasman von ihm verlangte; und gegen die Gewohnheitdes Madriter Staatsraths blieb diese auch nicht langeaus. Man wußte aber freylich wohl, daß bey demgeringsten Anschein eines Bruchs eine große Anzahlvon Mißvergnügten, wovon die Reiche Navarra undArragonien voll waren, bereits Frankreich ihre Dien-ste anerboten hatten. (Jacob Nompar von Caumontnachher Herzog von ) La Force, an den sie sich gewen-det hatten, schrieb bey der Nachricht hievon an SeMajestät: wiewohl er wisse, daß auf den unruhigenund veränderlichen Geist dieser Nation nicht sonderlichzu trauen sey, so wäre es doch diesmal eine unfehlbareGelegenheit, wenn man sich nur beeilte sie zu benutzen.Alle Geschicklichkeit der Spanier würde ihnen nichtshelfen, ihrer» schwachen und erschöpften Zustand z«
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