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der anzufangen. Wenn also Frankreich eine günstigeGelegenheit verlohr, seine Nebenbuhler zu demüthi-gen, so konnte es doch gewärtig seyn, sie noch schönerwieder zu bekommen, wenn es nur bis dahin seineKräfte zu Rath zu halten wußte. „Ich bin — schrieb„mir Heinrich — noch immer der Mcynung, daß„Gott bcy dieser Gelegenheit ein Zeichen mit seiner„Hand thun will, woran die Menschen noch nicht ge-macht haben, und das gegen alle ihre Anschläge geht.„Ich habe das schon seit dreißig Jahren so kommen„sehen, und immer zu meinem Besten; möchte cs„doch dießmal wieder der Fall seyn, und möchten ihn„meine Fehler und mein Undank nicht davon abhalten!„Darum flehe ich ihn von ganzer Seele." —
Geschickte Politiker machten eine andre Bemer-kung, noch wichtiger als die vorhergehende, daß nerv-lich die Spanische Macht zum ersten Grad ihres Versfalls gekommen sey.. Wenn man so urtheilte, so ge-schah es nicht wegen der Achtung, die man den Königvon Spanien und die Erzherzoge gegen alle AgentenSr. Majestät, besonders Jeannin, bezeugen sah»Die Einschränkungen welche sich diese Macht gegen dieFlammänder vorbehielt, zeigten daß sie noch immerdieselbe Anmaßung und Herrschsucht hatte. Sie kann-te vielleicht ihre Krankheit selbst nicht, oder wollte siewenigstens nicht gestehen. Allein, wenn man sieht,daß ein Staat weder Kraft noch Weisheit in Geschäf-ten zeigt, und Glück und Gelegenheiten ungenutzt vor-über läßt, dann ist die Sache wohl schon etwas mehrals bloße Muthmaßung.
Es bedurfte keines weitern Beweises als dessen,was an der Gränze von Navarra und Bearn vorging»Die Spanier hatten dort alte Streitigkeiten über dieGranzen beyher Reiche erneuert. Heinrich,, fest ent-E 5 schlössen,