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n enn Moriß mit ihrem Vorwissen diese Sprache führ«te. Sie hatten Fehler begangen/ welche nun Se Maje-stät wieder gut machen sollten, oder vielmehr sie fügtenzu einer ausgezeichneten Undankbarkeit gegen den Kö-nig noch den eben so unwürdigen Entwurf, Ihn nochzu täuschen, hinzu. Das Anerbieten von Seelandan England war ein bloßes Mährchen, und allesübrige Täuschung Betrug und List, worauf der Kö-nig nichts zu erwiddern hatte, als daß Er fortfuhrsich in die Angelegenheiten dieser Provinzen, so weit esSeinem Ruhm undVortheil angemessen war, zu mischen.
Es war zum Theil wegen dieser Sache, daßHeinrich mich so sehr von Gcrgeau zurück wünschte.Alles war in Flandern noch in derselben Ungewißheit,und die Neuigkeiten daher trugen alle das Gepräge die-ses Zustands. Die Instruktion, welche die Erzherzo-ge ihren Deputaten nach Haag mitgegebcn hakten,siel im Original in die Hände des Prinzen von Ora-nien, sie mag nun von dem Präsidenten Richardot(42.) vernachlässigt oder ihm heimlich weggenommenworden feyn, oder mag er sie absichtlich gezeigt harben, um die Katholischen zu gewinnen, für welche siegünstig lautete. Moritz machte viel Aufhebens davon,und bediente sich derselben um seine Anhänger aufzu-bringen. Die Konferenzen gingen oft sehr schläfrig,geyethen aber doch nicht ganz ins Stocken. Der Kriegwar durchaus unmöglich, folglich der Frieden durch-aus nothwendig worden. Alles was man deutlich se-hen konnte, war, daß die Partien bey all der Auf-richtigkeit, deren sie sich zu bcfleisscn schienen, dennochdarauf ausgingen, sich eigne Auslegungen offen zu hal-ten, um davon einen Grund zu Erneuerung des Kriegshernehmen zu können, so bald sie im Stand seyn wür-de, ihn mit einigem Anschein eines guten Erfolgs wie-der