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die friedfertigsten Vorschläge. Dicß war die einzigePartei, welche Heinrich bey der jetzigen Lage der Sa»che nehmen zu müssen glaubte.
In Ansehung des Prinzen von Dramen istsicher, daß er, wenn nicht der einzige, doch gewißder erklärteste Feind des Friedens war. Die Gründeund Vorwände, welche er und seine Anhänger dagegenvorbrachten, sind folgende : Bey allem Verlangen,welches Spanien nach einem Frieden oder langen Waf-fenstillstand zeige, würde es doch nie die Hände dazuunter der Bedingung bieten, daß eS förmlich und aus-drücklich allen Hoheitsrechten über die vereinigten Pro-vinzen entsagte; und ohne diese Clauscl könnten dieseProvinzen nie in Ansehung der Verträge sicher seyn,indem sonst die Spanier jederzeit das Recht behielten,sich der Häfen und festen Plätze der Kriegs - und Boots-leute, zu versichern, die ganze Handlung an sich zuziehen, und sich-so abermals den Weg zurTiranneyzubahnen. Man würde unterdessen Mittel finden, dieRedlichgestnnte einzuschläfern, und die Sturmköpfeund feile Seelen in Bewegung zu setzen. Die katho-lische Partie in diesen Provinzen , ohnehin schon ausNeigung für die Spanische Herrschaft gestimmt, wür-de ihr Haupt empor heben, sich öffentlich erklären, unddas übrige, oder doch den größten Theil des Landesnach sich ziehen, so daß Spanien nach Ablauf des Still-siands den K ieg dann mit sichrem Erfolg wieder un-ternehmen werde (41). Der Frieden, wenn der Ver-trag diesen N men bekäme, schaffe nicht mehr Sicher-heit als der Waffenstillstand, indem ihn der König vonSpanien wohl zu brechen wissen werde, wenn er seineZeit dazu bey einer guten Gelegenheit ersehen könnte.—>Die Fürstin von Oranien fand für gut, ungefähr indemselben Sinn an mich zu schreiben, ausser daß sie,—
uner-