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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
67
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der zurück, und führte viel Geld mit sich weg, das erdem König im Spiel abgewonnen hatte. Er behieltnoch viertausend Pistolen gut, die er beym AbschiedHeinrich bat seinem Kommiffionair zu geben. Ich er-hielt den Befehl dazu von Sr. Majestät durch ein Bil-ler, das mir Eduard brachte.

Die Unterhandlungen wegen des Friedens oder«ine- langen Waffenstillstands wahrten unterdessen mden Niederlanden zu Haag, welches zu den Konferenzenausersehen worden war, fort; aber so daß man langeZeit glaubte, das Ziel, dem man sich so nahe hielt,würde sich auf immer entfernen. So sehr wurde allesdurch verschiednes Interesse, Mißtrauen und Erbitte-rung durchkreuzt. Ein gewisser Spanischer Fcancis-kaner, dem Se. katholische Majestät sehr viel Antheilan der ganzen Sache überließ, kam zu Anfang diesesJahrs durch Paris, und hatte dabey die EhredemKö-nig vorgestellt zu werden, den er bereden wollte: derFrieden sey nicht ferne mehr. Dom Pedro (40) spreng-te zu Paris überall aus: die Eilboten mit der Nachrichtdavon würden unverzüglich durchkommen. Der Kö-nig und alle, die von der Lage der Sachen durch dieNachrichten von dem Präsidenten Icannin und den an-dern Agenten Sr. Majestät in den vereinigten Provin-zen besser unterrichtet waren, hatten eben nicht Lust al-len diesen Gerüchten zu glauben. Und dies mit Grund.Denn es wurde von da bis Ende des Septembers undOktobers die Erfüllung vergeblich erwartet. Es wärenicht sicher, wenn man sagen wollte, die Hindernissehaben bloß von Spanien hcrgcrührt. Alles was manthun kann, ist, wenn man es nach dahin gestellt seynläßt. Was die Erzherzoge betrifft, so arbeiteten dieseaufrichtig am Frieden. Seine allerchristlichstc Maje-stät gaben ebenfalls, ganz gegen Ihr eignes Interesse,

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