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Seinen Ministern arbeire'te; weil in der Thatdie schönsten Verordnungen immer unnütz bleiben, solange man nicht überzeugt ist, daß man sich würklich ^der Ungnade deS Fürsten aussetze, wenn man nichtdarüber halt.
Das Steuerdekret war noch nie auf eine sofeyer-li'che Art ausgesirtigt worden, als dieß Jahr für 1609.Se. Majestät kamen am 16. August zu einer Sitzungin den Staats-undFinanzrath mit einem Gefolge vonmehrern Prinzen, Herzogen, Pairs und Kconbcam«tcn, und ließen in Höchsteignem Beyseyn ein Staats-rathöarret ausfertigen, worinn es heißt: Der K önig,nachdem Er sich Seine Rechnungen von Ausgabe undEinnahme des laufenden Jahrs vorlegen lasten, undden Oberintendanten seiner Finanzen und Sein Con-seil vernommen habe, hätte sehr gewünscht, aufderenVorstellungen wegen Erleichterung des Volks durchAbnahme eines Theils der Steuer , Rücksicht nehmenzu können. Allein die durch Seine Vorgänger ge-machten Schulden und der schlimme Zustand, worinnEr die Finanzen vorgcfunden habe, gestatten Ihmdieß nicht, machen vielmehr eine Erhöhung nöthig.Se. Majestät hätten sich jedoch gnädigst begnügt, fürdas nächste Jahr dieselbe Summe wie m diesem, auf-zulegen, mit einer Erhöhung von nur zwanzigtausendsiebenhundert und fünfzig Pfund, zehn Sols und 7Deniers, worein eine gleiche Summe verwandeltworden war, welche die Kommissarien hernach wie-der auf die Pfarreyen für einige kleine Ausgaben inden Provinzen, umzulegen pflegten, und welche alsoißt wegfalle.
Mit einiger Selbstzufriedenheit gebe ich hier voneinem Aufsatz Rechenschaft, welchen ich d-m König we-gen der Steuer überreichte, weil er wegen der darinn
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