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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
60
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das Parlament von Toulouse, an die Kassiere, unddu Salzpachter. Das Edikt wegen Widerkauf derGerichtosporteln adressiere ich an den Herrn von Ver-dun , ersten Präsidenten dieses Parlements, um eseinregistriren zu lassen. Dies geschah auch unbedingt.Er schrieb mir zugleich, man sey zur Wiedererstattungfür die Grefficrs geschritten, die sowohl in Civil-alsCnminal-und Rcquetensachenzu arbeiten haben, undversicherte mich der gänzlichen Unterwürfigkeit diesesParlements gegen den Willen deö Königs. ' Mit ei-nigen persönlichen Danksagungen verband er auch die,daß ich ihm Solange einen sanften und AchtungsvollenMann als Commissar geschickt hätte.

Ich unterdrückte, so weit es sich irgend thun läßt,Ausführungen, welche nur verdrüslich scyn könnten,werde daher auch nicht von den Briefen reden, die ichan den Generalprocurator von Dauphine, an SieurMarion und die Kassiere von Bourgogne schrieb, baldwegen Wiedereinlösung der Domainen, bald zur Er-klärung der so eben gedachten Verordnungen über Ge-genstände aller Art. (34).

Als ich das Ende des Jahrs hcranrücken sah,schrieb ich dem König nach Fontainebleau , daß SeineGegenwart wegen des Generaletats Seiner Finanzennöthig sey; ich sey Seiner Befehle zu tausend Dingen'benörhigt, wie z. B. bey der Rechnung von SeinenBesatzungen, Soldaten, Galeeren, Hausbedicntendes Dauphins und der königlichen Kinder. WegenSeiner Abwesenheit müssen mehrere andre Angelegen-heiten unentschieden liegen bleiben, von welchen die,denen sie aufgetragen waren, dächten, sie seyen Ihmgleichgültig oder gar nur von meiner Erfindung. Ichkann mit Wahrheit sagen, daß ich jederzeit gesucht ha-be, den König dahin zu bringen, daß Er selbst mit