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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
59
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deutliche Formulare. Sie mußten darinn alles bisauf Datum und Signatur der offnen Briefe und Ar-rets des Conseils anführen, die etwa erwähnt wur-den. Die Sportel - Ordnung ^der Rechnungskammerund das Reglement in Betreff der durch die Kassiereund General-Einnehmer entwendeten Gelder kam nochzu den vorhergehenden. Dem König floß daraus fürjetzt ein Gewinn von hunderttausend Thalcrn zu, dersich verdoppeln mußte, wenn dieß Reglement völlig be-folgt wurde. Die Rechnungskammer begab sich ihrerSporreln höchst ungern; selbst nachdem man ihr ge-zeigt hatte, daß der Fuß, auf den sie solche eingerichtethatte, grundfalsch sey. Es bedurfte nichts geringeresals einen förmlichen königlichen Befehl um sie zu Aus-lieferung der Register an mich zu vermögen, derenich benöthigt seyn konnte. Ich gab mir viele Mühebep dem General-Prokurator und den Präsidenten die-ser Kammer, um ein Edikt einregistriren zu lassen, dasdie Rentenbezahler und dieErlöschung der achtundvicr-zigtausend Livres kvnstituirter Renten betraf.

Ich erklärte den höchsten Stellen und dem Finanz«Bureau von Languedoc die Willensmeinung des Kö-nigs über verschMrne Fragen, die sie an mich gemachthatten. Sie betrafen die Rechte der Präsenz, Her«renrcchte, Recht der- Dvmainenergänzung, unadelichecFreylehn, neuer Erwerbe des Navarrischen Domaincn-guts, der Ein - und Ausfuhr, der Cammergüter, derAufsicht über die Tücher, und vorzüglich das RechtdecGrundsteuer. In Ansehung dieser erklärte das Con-seil einstimmig, da die Prinzen, die Kronbeamte, jader König selbst nicht davon in Ansehung ihrer Feld«guter in dieser Provinz frcy seyen, so könnten es wederStädte noch andre Gemeinheiten seyn. Ueber alle die-N Gegenstände schickte ich durch Mauffae Briefe an

das