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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
57
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ten (Z i.) Fervagues war so krank, daß er durch michDem König sagen ließ: Er möchte darauf denken, we-gen der ansehnlichen Stellen Verfügung zu treffen, dieer in Normandie hatte. Er vernichtete aber die Vor-stellung, die man sich von seiner Krankheit gemacht hat-te, dadurch selbst wieder, daß er einige Tage daraufsagen ließ, wenn man ihm eine Commission schickenwollte, um Landtag in der Provinz zu halten, so sep erim Stand dazu.

Der Vertrag von 1564 zwischen Frankreich undLothringen war täglich neuen Schwierigkeiten in Anse-hung der Gränzcn des Metzer Gebiets ausgesetzt, wel-che den König vermochten, Kommiffarien dahin abge-hcn zulasten, welche ich und der Kanzler aus dem Con-seil und sonst erwählten. Eine andre eben so nützlicheund weit wichtigere Operation, war die Aussetzung vonProtokollen nach genauen Besichtigungen, über alles,was unsre Nachbarn an verschiedenen Gcänzorten vonuns an sich gerissen hatten, besonders an der Gränzevon Champagne, Franche - Comte' und Lothringen.Man kann nichts genaueres sehen als die Arbeit desIngenieurs, Chatillon, hierüber, dem ich es austrug.Es wird dadurch in die Augen fallend, daß der Königvon Spanien und der Herzog von Lothringen sich einegroße Anzahl von Lehen zugeeignet hatten, und selbstganze Dörfer, wie das Dorf Pierrecour, den FleckenPasseran, die Herrschaft Commcrci u. a. m. derenAufzählung hier von keinem Nutzen wäre. (z i).

Diese Arbeit macht nur einen kleinen Theil vonder aus, welche ich auf Befehl Sr. Majestät unter-nommen hatte, um äußerst richtige Plane von allenLand - und Seegränzen des Reichs zu erhalten.Da der Herzog von Mayenne und die von Antibes dieD 5-