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„Gott Kak mir meine Unterthanen gegeben, um sie wie„meineKmder zu halten. Mein Conseil soll sic daher^ „auch liebevoll behandeln. Die Almosen sind Gott„höchst angenehm, besonders in diesem Fall. Ich wür-„de mir sonst Gewissensbisse machen. Man greife ih-„nen mit allem unter die Arme, was man glauben wird,„daß in meinem Vermögen steht." Ich unterstütztedie gottesfürchtige Gesinnungen des Königs aus allenKräften.
Ich erhielt in Einem Brief drey kleine Geschenkevon Ihm für verschiedene Personen: den Genuß einerMühle an den Thoren von Paris; einen Rest von ei-nem Schlag Brennholz und das Holz das man beymsteinernen Brückenbau von Mantcs gebraucht hatte.
Das Verdienst und die Gelehrsamkeit der HerrnFenouillet und d'Abeins, welche dem ganzen Reich be-kanntwaren, veranlaßttn mich, für den ersten um dieAnwartschaft auf das Bisthum von Poitiers und fürden andern um das nächste erledigte zu bitten, was mirauch versprochen wurde. Ich ging damals just nachSülly. Aber kaum hatte ich den König verlassen,als man Ihm den Tod des Bischosss von Montpelliermeldete, was Er mir sogleich sagen ließ. Ich glaubtemit der erbetenen Gnade einige Aenderung vornehmenzu müssen, und schrieb Ihm: mir scheine das Bisthumvon Montpellier, voll von Protestanten, einen bered-ten Mann wie Fenouillet, und das von Poitiers einso vollkommenes Phlegma zu erfordern, wie der Abtd'Abeins besitze, um die Hitze der lebhaften feurigenKöpfe in dieser Provinz zu mäßigen. Heinrich lasmeinen Brief den Hofleuten lachend vor, und fragtesie: ob es wohl die Katholiken selbst hätten besser ma-chen können, wenn sie sich alle darauf beflissen hät-ten