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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
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ihnen so günstige Edikte zugestanden hatten, wie Er;so dürften sie um so weniger erwarten, daß Er jemalsdie Hände dazu bieten würde. Er stellte ihnen allesUebel vor, welches diese Annchmung im Reich hcrvvr-bringen könnte, und erklärte ihnen endlich, daß Ernicht Lust habe, die Inquisition in Frankreich einzu-führen, und,daß Er es höchst befremdend finde, (dennEr fühlte wohl, duß man Jhm immer diesen Vorwurfwürde machen können) daß Seine Agenten zu Romdiese sonderbare Clausel zu einer der Bedingungen Sei-ner Absolution halten machen können. Er bewilligteihnen blos die Einführung der Messe in Bearn. (25).

Das römische Kollegium verlohr in diesem Jahrdie Kardinale von Lothringen, BaromeuS und Joyeu-se (den berühmten Pater Angele). Der Herzog vonFlorenz und der berühmte Skaliger starben ebenfalls,und in Frankreich der Kanzler Bcllievre und Mi-ron. (26).

Man machte in diesem Jahr zu Fontainebleau, wieauch zu Monce ux neue Verschönerungen. Zu Pariswurde die KaufmannS-Brücke (27) an der Stelle der-jenigen aufgeführt, welche die Müllerbrücke Hieß.Ich gab dem König einen Entwurf für dcn Dauphins-platz, vermöge dessen er in drey Jahren vollendet scynwürde, indem man dem Unternehmer den Boden zumBesten gab. Das Anerbieten davon wurde dem erstenPräsidenten und dem Parlament gemacht. Ich ent-warf auch einen Plan für die Brücke zu Rouen, denich Sr. Majestät durch meinen Sohn überreichen ließ.Ich hatte mich selbst zur Stelle begeben. Heinrich fand,daß man nach dem Platz nichts besseres noch bequeme-res thun könne. Die Brücke von Mantes wurde indiesem Jahre fertig. Ich ließ in Bourbonnois meh-rere Stücke Geschütz zur Verwahrung aufstcllen, was

mir