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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
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der Herzog von Guise nach dem Tode des Rechnungs-kammer-Präsidenten Beauville in Provence für einenseiner Freunde um diese Stelle gebeten hatte, um wel-che sich auch die Gräfin von Sault bewarb, schlug Ersie bcyden ab.Sie sind beyde in der Ligue gewesen"war alles, was Er mir zum Grund angab, indem Ermir schrieb, ich solle mit dem Kanzler jemand suchen,der sich besser dazu jchicke.

Durchaus meiner Gesinnung und allen meinenGründen zuwider war es, daß Heinrich so zu sagen je-dermann berechtigte, durch ewiges Vorschwatzcn vonWarnung vor bcynahe allen angesehenen Personen imReich, Katholiken und Protestanten ihn zu beunruhi-gen. Man hinterbrachte Ihm bald, daß der Herzogvon Bouillon, du Plessis und andre Häupter der rc-formirten Religion Soldaten und Offiziere werben,daß sie mit dem Prinzen, dem Herrn Grafen und allendenen sogar, welche die Ligue am stärksten wider sieunterstützt hätten, im Einverständnis wären, sich ver-schiedener Städte zu bemächtigen. Ein andermal:der Herzog von Roannais halte Versammlungen inAnjou; was mir Pont Courlai ebenfalls schrieb. Al-lein nichts beunruhigte den König mehr, als die Nach-richt, die Er durch einen Adlichcn aus Poitou erhielt;denn diese Provinz sollte immer der Sitz der Empö-rung seyn. Dieser Mensch sagte aus: er habe sichbey Versammlungen einer großen Anzahl von Adlichcnbefunden, welche im Namen beynahe aller Großen imReich, verbunden mit den Protestanten handelten. Da-bey nun scy er Zeuge gewesen, daß man einen Tag ver-abredet, um sich von fünf oder sechs Städten, die ernannte, Meister zu machen, und Geld ausgetheilt ha-be, um die nöthige Leitern, Petarden, Waffen undMunition zu diesen Unternehmungen anzuschaffen.