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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
22
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Doch um wieder auf die zween vorzüglichstenDienste zu kommen, von denen ich glaube, daß nurSie mir solche erzeigen können, so will ich vor allen^Dingen sie abermals, wie ich Ihnen auch sonst schongesagt habe, anweisen: daß alles, was Sie in meinemNamen thun und sagen werden, so herauskommen soll,als wenn wir gar nichts mit einander verabredet hat»ten, und als wenn ich nichts davon wüßte, vielmehrals wenn Sie ganz aus eignem Antrieb handelten,und sogar bc'sorglich waren, daß es mir ja nicht zuOhren kommen möchte. Einer dieser Dienste betrifftdie Frau von Verneuil, und sie werden mit diesem denAnfang machen, weil er dem andern zur Einleitungdienen muß. Sie werden ihr sagen: Sie wollen ihrals ihr besonders guter Freund entdecken, daß sie na-he dabey scy, meine Gunst zu verlieren, wenn siesich nicht sehr vorsichtig benehme. Sie hatten ent-deckt, daß es Leute gebe, welche mich zu holden Bli-cken gegen andere zu bewegen suchten. Auf diesenFall wüßten Sie ganz zuverläßig, daß ich ihr ihreKinder wegnehmen, und sie in ein Kloster sperrenwürde. Dieser Kaltsinn gegen sie komme wahrschein-lich erstlich von dem Gedanken her, worinn ich stünde,daß sie mich nicht mehr liebe, und sich erlaube, sehroft mit Verachtung von mir zu sprechen, und mirsogar andre vorziehe. Zweytcns daher, daß sie sichdurch das Haus Lothringen zu verstärken suche, undgleichsam sich unter andern Schutz als den meini-gen begeben wolle; daß besonders ihre Verständnisseund Vertraulichkeiten mit den Herren Guise undIoinville mir im höchsten Grad mißfällig seien, weilich die Ueberzeugung hätte, daß sie von ihnen keineandre als für meine Person und meinen Staat ver-derbliche Anschläge erhalte,' so wie auch von ihremVater und Bruder, mit denen sie, trotz meineitzVer-

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