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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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bote, nicht aufhöre, Verbindungen zu haben, da siesich doch hatte sehr glücklich schätzen sollen, daß ich ih-nen auf ihre Bitte das Leben geschenkt habe; daß siemit ihrem Bruder durch seine Frau rede, welcher IchErlaubniß ertheilt habe, ihn zu besuchen. DerHauptgrund meiner Abneigung von ihr liege aberin ihrem unanständigen Benehmen gegen die Kö-nigin."

Hier sagte Ec mir in Ansehung der Frau vonVerncuil alles was ich, wie man oben gesehen hat,selbst gesagt hatte, und fuhr dann fort:

Wenn Sie durch Künste oder Glück von ihrerhalten können, daß sie dieß alles abthun will, sowerden Sie mich nicht nur aus einer verdrüßlichenVerlegenheit reisten, und mir von dieser Seite mei«ne Ruhe wieder geben, sondern sich auch dieses Mit«tels alsdann als eines Grunds bedienen können, ummeine Frau dahin zu stimmen, daß sie sich nach mei-nem Willen fügt. Und dieß ist der zweyte Dienst,den ich von Ihnen erwarte.

Sie werden dieser vorstellen, aber ebenfallsimmer wie ganz für sich selbst: sie könnte nichtsbeffers thun, wenn sie wolle, daß ich sie zufriedenstelle, als folgendes: Unter andern sey mir nichts uner-träglicher als das unbeschränkte Ansehen, das sie demConciniund seinerFrau über sich eingeräumt hat, dadiese Leute sie alles zu thun verleiten was ihnen einfalle,und sich allen Unannehmlichkeiten auszusetzen, sogarzu lieben und hassen, wie diese wollen. Sie hät«ten endlich meiner Geduld den Boden ausgestoßen.Ich habe mir große Vorwürfe darüber gemacht, daßich. den Rath der Herzogin von Florenz, Don Jo«Hanns, Giovanninis, Gondys und meinen eignen

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