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„wohl auch in guter Absicht geschrieben worden seyn,„und um größeres Uebel zu verhüten? — Nein!„Nein! — unterbrach Er mich — er ist mit Bosheit„geschmiedet um mich bis zum Zorn zu sticheln. Hat»„te meine Frau Sie zu Rath gezogen, oder einen an»„dem meiner getreuen Diener, so solltemichö nichts»„sehr ärgern." — Also wirklich Sire, wenn es einer„Ihrer getreuen Diener wäre, würden Sie deshalb„nicht unwillig auf ihn werden? " — Ganz und gar„nicht; denn er hätte es ohne Zweifel in guter Absicht„gethan. — So ist es, Sire; ärgern Sie sich also„nun nicht; denn ich habe den Briefgemacht, aus Be«„sorgniß, daß er sonst noch schlimmer auSfallen dürfte.„Wer^n Sie meine Gründe hören wollen, werden Sie„sagen, ich habe gehandelt, .wie ich handeln mußte»„Und um Ihnen ganz keinen Zweifel darüber übrig„zu lassen, will ich Ihnen meine eigne Urschrift neben„dem Schreiben der Königin aufweisen." Dabey zogich das Papier aus meiner Tasche, und überreichtees Ihm. *
Beim Durchlesen ließ Er mich einige Worte dar»inn bemerken, für welche die Königin beim Abschreibenandre beträchtlich minder milde gesetzt hatte. „O gut—-„sagte Er dann, da Sie es sind, so reden wir wci«„ter nicht davon; mein Herz ist zufrieden. — Das„ist aber noch nicht genug, — fuhr Er fort, indem„Er sich des Gewichts, dasich bey dieser Gelegenheit„bey der Königin zu haben geschienen hatte, bediente —„Sie müssen mir einen doppelten Dienst erweisen? —>Ich hörte Ihm mit Aufmerksamkeit und ohne Ihn zuunterbrechen, zu, wiewohl Er sehr lang sprach, undwill hier Seine eigne Worte anführen, die ich sogleichzu Papier brachte. Denn aus solchen vertraulichenReden kann man, denke ich, das Innre der Gemä-cher